Nachdem Skoda seine Fans mit vielen Teaserbildern und Videos heißgemacht hat, lüftet der Hersteller nun das Geheimnis um das neue SUV: Der Skoda Karoq ist ein richtig schicker, kleiner Kodiaq geworden. Gegenüber seinem Vorgänger Yeti soll das Fahrzeug mehr Platz bieten, dabei aber genauso praktisch bleiben.

SUV-Fans werden erfreut sein: Wem der Yeti vom Design einfach zu unkonventionell, zu Pkw-lastig war, dürfte sich mit seinem jetzt erstmals in voller Größe gezeigten Nachfolger Skoda Karoq gut anfreunden. Die Tschechen machen beim neuen Kompakt-SUV keinerlei Experimente und bauen ihn auf der gleichen Plattform auf, die auch der Seat Ateca verwendet. Mit 4,38 Meter Außenlänge, 1,84 Meter Breite und 1,60 Meter Gesamthöhe soll das SUV zudem mehr Raum für Passagiere und Gepäck bieten als sein Vorgänger. Bleibt die Rückbank eingebaut, passen 521 bis 1.630 Liter ins Heck, in ausgebautem Zustand fasst der Karoq-Kofferraum 1.810 Liter. Die Rückbank bleibt zudem weiterhin verschieb- und ausbaubar.

Skoda Karoq bekommt "kristalline" Designelemente

Darüber hinaus will der neue Karoq auch mit seinem frischen Design überzeugen, das stark an den großen Bruder Kodiaq angelehnt ist und die Skoda-typischen zackigen Sicken, sowie die schmalen Heckleuchten zeigt. Letztere fallen beim neuen Karoq allerdings winklig aus und werden von Skoda als "kristalline" Designelemente bezeichnet. Vorne gibt es den bekannten Grill mit den flankierenden Scheinwerfern im Doppelpack. Der untere Lufteinlass geht wie beim Kodiaq über die gesamte Fahrzeugbreite.

Ganze sieben Motoren stehen zum Marktstart bereit – drei Benziner und vier Diesel. Der Einstiegsmotor ist dabei der 1.0 TSI mit drei Zylindern und 115 PS, der 1.5 TSI mit 150 PS ist der Stärkste im Bunde. Er verfügt zudem über eine Sprit sparende Zylinderabschaltfunktion. Die NEFZ-Verbräuche liegen bei den Benzinern zwischen 5,1 und 5,7 Litern. Die Selbstzünder beginnen bei 1,6 Litern Hubraum und 115 PS und stellen zugleich den Topmotor mit 2,0 Litern Hubraum, 190 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment. Hier sind Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe zudem Serie. Für alle Allradversionen bietet Skoda außerdem einen "Offroad Modus" sowie ein "Schlechtwegepaket" an.

Mehr Assistenz und modernes Infotainment

Im Karoq hält der aktuelle Standard an Infotainment Einzug: Optional gibt es das 9,2 Zoll große Infotainmentsystem, doch schon das Basissystem kann mit einer erweiterten Smartphone-Konnektivität (Apple Carplay und Android Auto) versehen werden. Auch bei den Fahrassistenten haben Karoq-Kunden eine große Auswahl: Abstandstempomat, Notbremsassistent oder Querverkehrwarner – alles eine Frage der Ausstattung. Zu den Händlern soll das neue SUV im November 2017 rollen. Die Preise sind noch nicht bekannt. Es ist jedoch nicht unwahrscheinlich, dass mindestens 21.000 Euro für den kompakten Tschechen fällig werden. Der Vorgänger Yeti war ab rund 19.000 Euro zu haben.

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