Eine neue Unfallstatistik verheißt Positives: Die Zahl der Verkehrstoten ist auch 2013 weiterhin rückläufig. Das Statistische Bundesamt geht bislang von einem Rückgang um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus. Damit könnte die Unfallstatistik 2013 ein neues Rekordtief erreichen.

Noch basieren die Schätzungen des Statistischen Bundesamtes auf Daten von Januar bis September 2013. Treffen die Prognosen der Statistiker aber zu, wird die Zahl der Verkehrstoten in diesem Jahr ein neues Rekordtief erreichen. Das Amt rechnet mit einer Zahl von insgesamt 3.300 Unfallopfern in diesem Jahr. Das wären nicht nur zehn Prozent weniger als im Vorjahr, sondern auch die wenigsten Verkehrstoten auf deutschen Straßen seit Beginn der statistischen Erfassungen im Jahr 1950.

Weniger Tote und Verletzte aufgrund des schlechten Wetters?

Auch die Zahl der Verletzten wird in der Unfallstatistik 2013 vermutlich geringer ausfallen als noch im Vorjahr. Das Statistische Bundesamt geht von 366.000 Personenschäden aus - das entspräche einem Rückgang von fünf Prozent gegenüber 2012. Zudem würde diese Zahl den niedrigsten Stand seit 1954 markieren.

Als Gründe für den deutlichen Rückgang der Verkehrstoten und Verletzten vermuten die Statistiker neben der gestiegenen Fahrzeugsicherheit, einer verbesserten Infrastruktur und einer besseren Verkehrserziehung auch das schlechte Wetter in diesem Jahr. "Bei schlechtem Wetter ereignen sich zwar mehr Unfälle, es bleibt aber häufiger bei Sachschaden", schreiben die Experten in ihrer Pressemitteilung. Darüber hinaus seien bei schlechten Witterungsverhältnissen weniger Radfahrer und Fußgänger unterwegs, die bei einem Verkehrsunfall besonders gefährdet sind.

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