Gerade in der dunklen Jahreszeit ist ein defektes Fahrzeuglicht ein enormes Sicherheitsrisiko. Wie der Licht-Test 2013 nun zutage fördert, ist die Beleuchtung dennoch an jedem dritten Auto defekt. Damit ist die Mängelquote im Vergleich zum Vorjahr sogar noch leicht gestiegen.

Im Oktober haben die Deutsche Verkehrswacht (DVW) und der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) zum Licht-Test 2013 aufgerufen. Millionen Autofahrer haben die Gelegenheit genutzt und eine kostenlose Überprüfung ihrer Lichtanlage in einer von 38.000 Werkstätten deutschlandweit wahrgenommen. 155.000 Fälle aus ganz Deutschland wurden im Anschluss statistisch ausgewertet: Insgesamt waren Mängel an der Beleuchtung von 35,2 Prozent der Autos festzustellen. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 34,3 Prozent - eine durchaus erschreckende Quote.

Licht-Test 2013 erfasste erstmals auch falsch eingestellte Scheinwerfer

Allerdings stieg die Mängelquote auch deswegen an, weil die Verbände erstmals auch zu niedrig eingestellte Scheinwerfer mit in die Mängelliste aufnahmen. So waren in diesem Jahr 8,6 Prozent der Autofahrer mit zu niedrig eingestellten Frontscheinwerfern unterwegs, die die eigene Sicht einschränken können, da sie die Straße nicht ausreichend ausleuchten.

Abgesehen davon war auch ein positiver Trend zu verzeichnen. So waren dem Licht-Test 2013 zufolge weniger Autofahrer mit defekten Hauptscheinwerfern unterwegs als noch im Vorjahr (minus 0,5 Prozent). Ebenfalls gesunken ist der Anteil an Autos mit zu hoch eingestellten Frontscheinwerfern (minus 2,8 Prozent), die den Gegenverkehr erheblich blenden können, sowie die Anzahl der Mängel an Rückleuchten (minus 1,6 Prozent).

Weitere Themen
Erschreckende Bilanz: Jedes dritte Auto fällt beim Licht-Test 2013 durch