Die Rückrufwelle bei General Motors ebbt nicht ab. Der Opel-Mutterkonzern beordert in den USA weitere 2,4 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten. Damit sind seit Jahresbeginn mehr als 15 Millionen Autos zurückgerufen worden.

General Motors kommt nicht aus den negativen Schlagzeilen heraus. Das US-Unternehmen rief am Dienstag die nächsten 2,42 Millionen Fahrzeuge zur Überprüfung in die Werkstätten zurück. Wie die Seite "gmauthority" berichtet, handelt es sich um vier verschiedene Rückrufe, denen unterschiedliche Probleme zugrunde liegen. Betroffen sind Fahrzeuge fast aller GM-Untermarken: Buick, Chevrolet, GMC, Saturn, Pontiac und Cadillac. Dabei handelt es sich sowohl um ältere Modelle aus den Jahren ab 2004 als auch um Autos aus der aktuellen Produktion.

Keine Unfälle aufgrund der neuen Probleme

Bei den jetzt zurückgerufenen Fahrzeugen sind laut General Motors Probleme mit dem Sicherheitsgurt, dem Getriebe oder dem Airbag aufgetreten. Zu Unfällen sei es aufgrund dessen aber bisher noch nicht gekommen.

Insgesamt steigt die Zahl der von General Motors in diesem Jahr zurückgerufenen Fahrzeuge damit auf mehr als 15 Millionen. Das bedeutet für den Autobauer nicht nur einen riesigen Image-Verlust. Auch finanziell sind die Auswirkungen groß. Allein die Kosten für die Rückrufaktionen im Mai schätzt das Unternehmen auf 200 Millionen Dollar.

Weitere Themen
Rückrufwelle bei General Motors: Erneut 2,4 Millionen Autos betroffen