Welcher Typ sind Sie beim Autofahren? Der Sonntagsfahrer, der Sound-Protz oder der Oberlehrer? Und welche Rückschlüsse lassen sich von Ihrem Fahrstil auf Ihr Liebesleben ziehen? Eine Frauenzeitschrift hat die männlichen Fahrstile einmal genauer untersucht.

Umklammern Sie ängstlich das Lenkrad, kleben mit der Nase an der Scheibe und tuckern gemächlich durch die Landschaft? Dann sind Sie nach Definition von "Maxi" der Sonntagsfahrer. In ihrer aktuellen Ausgabe hat die Frauenzeitschrift die Fahrstile männlicher Autofahrer unter die Lupe genommen, in verschiedene Kategorien eingeteilt und gleich noch eine Verbindung zum Leben außerhalb des Autos gezogen. Das Ergebnis ist relativ erwartbar. So falle der Sonntagsfahrer auch im Alltag als eher umständlicher Zeitgenosse auf, sei im Büro sehr korrekt und in der Liebe treu und einfühlsam, allerdings ohne das gewisse Feuer.

Mit Frust und Ärger allein in der Blechkiste

Der Sound-Protz fährt mit offener Scheibe und dröhnendem Bass durch die Gegend, ist im Job richtig hilfsbereit, redet aber nie über Gefühle. Der Oberlehrer achtet strikt auf Einhaltung der Regeln und wirkt schnell rechthaberisch. Der Aufreißer, der gern an roten Ampeln flirtet, ist sonst normal, liebenswert und fürsorglich. Dann gibt es für die "Maxi"-Redaktion noch den Rennrüpel (ist auch im Alltag schnell geladen) und den verpeilten Hippie, der sorglos im Verkehr und dem Privatleben unterwegs ist.

Interessant ist allerdings die Aussage des Psychologen Jörg-Michael Stein, weshalb beim Autofahren überhaupt so starke Emotionen entstehen. "Weil Autofahren ein komplexer kommunikativer Prozess ist. Man muss Verkehrsteilnehmer vorlassen, sich in Reihen stellen, schneidet auch mal den Weg ab - ohne verbal in Kontakt treten zu können", erklärt der Psychologe. "Man bleibt allein mit seinem Frust und seinem Ärger in der Blechkiste."

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