In Nordrhein-Westfalen ging das heiße Pfingstwochenende mit einem heftigen Unwetter zu Ende. Orkanböen, Starkregen, Hagel und Blitze ließen Bäume umstürzen und führten in einigen Regionen zu Stromausfällen. Der Straßenverkehr kam auf vielen Hauptverkehrsadern zeitweise zum Erliegen. Auch am Dienstag ist noch mit zahlreichen Behinderungen zu rechnen.

Am Pfingstmontag zog eine Gewitterfront über Nordrhein-Westfalen, die heftige Böen, Starkregen und Hagel mitbrachte. Insgesamt sechs Menschen verloren bei dem verheerenden Unwetter ihr Leben. Der Bahn- und Flugverkehr war lange Zeit eingeschränkt, der Straßenverkehr kam in vielen Gegenden ebenfalls zum Erliegen. Auch Straßenbahnen mussten Medienberichten zufolge ihren Dienst in den Rheinmetropolen einstellen. Vielerorts machten umgestürzte Bäume die Straßen unpassierbar. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk waren im Dauereinsatz.

Erhebliche Einschränkungen im Berufsverkehr

Auf den Autobahnen kam der Rückreiseverkehr des Pfingstwochenendes am Montag vielerorts zum Erliegen. Nach Angaben von "Spiegel Online/cai/dpa" kam es unter anderem auf der A2, auf der A42 und auf der A43 zu Behinderungen, die A43 sei zeitweise sogar gesperrt worden.

"Wer kann, der sollte heute unbedingt von einer Fahrt nach Düsseldorf absehen", zitiert der WDR die örtlichen Polizeibehörden. Noch einen Tag nach dem heftigen Unwetter können viele Hauptverkehrsadern nur eingeschränkt befahren werden. Deshalb hätten sich bereits um acht Uhr morgens 270 Kilometer Stau gebildet, so der Regionalsender.

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