Wertsteigerung par excellence: Bei einer Auktion historischer Fahrzeuge erzielte ein Plymouth Hemi Cuda Cabrio aus dem Jahr 1971 einen stolzen Preis von 3,5 Millionen Dollar. Das Muscle Car ist eine echte Rarität, nur elf Exemplare wurden überhaupt gebaut.

Normalerweise verlieren Gebrauchtwagen an Wert. Bei einigen Autos kehrt sich dieser Effekt aber um. Jüngstes Beispiel ist ein 1971er Plymouth Hemi Cuda Cabrio. Das Muscle Car kam jetzt bei einer Versteigerung des Auktionshauses Mecum in Seattle, im US-Bundesstaat Washington unter den Hammer - und hat seinen ursprünglichen Wert um das 700-Fache gesteigert. Innerhalb des achtminütigen Bieterwettstreits schaukelte sich die Summe für das Plymouth Hemi Cuda Cabrio schnell in den siebenstelligen Bereich hoch. Der Zuschlag erfolgte schließlich bei 3,5 Millionen US-Dollar (ca. 2,6 Millionen Euro). Ursprünglich hatte das Auto einmal 5.000 Dollar gekostet.

Sonderausstattung und ein berühmter Vorbesitzer

Der Grund, warum das Plymouth Hemi Cuda Cabrio einen so hohen Preis erzielte, ist klar: Es ist eine echte Rarität. "Carbuzz" schreibt, dass zwar insgesamt 16.159 Plymouth Cudas produziert wurden. Allerdings waren nur elf davon Cabrios mit dem legendären 426 Hemi-Motor.

Das V8-Aggregat leistet in dem Muscle Car 425 PS und wird von dem typischen Shaker Hood genannten Lufteinlass auf der Motorhaube mit frischer Luft versorgt. Außerdem werden die vier Gänge dieses speziellen Exemplars mit einem Hurst Pistolen-Griff eingelegt. Möglich, dass auch die ganz persönliche Geschichte des Autos für den Preis eine Rolle gespielt hat. Der Cartoonist Russell Myers - nicht zu verwechseln mit dem "Russ" genannten Regisseur mit der Vorliebe für große Oberweiten - war der erste Besitzer des Plymouth Hemi Cuda Cabrios.

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