Supersportwagen kommen vorwiegend aus Italien -  oder zumindest aus Europa. Aurelio, eine kleine Firma von den Philippinen, will nun den Beweis antreten, dass das nicht so bleiben muss. Doch was kann das "Supercar", das gegen Lamborghini, Koenigsegg, McLaren oder Porsche wettert, wirklich?

Zumindest optisch kann sich der philippinische Supersportler bei den europäischen Boliden einreihen. Aurelio Automobile, eine kleine Firma, die als Factor Aurelio startete, nach internen Differenzen aber auf den Namenszusatz verzichtete, hat ein äußerlich attraktives Modell auf die Räder gestellt, das einen zumindest oberflächigen Vergleich mit einem Ferrari oder Lamborghini nicht unbedingt scheuen muss. Wer will, kann in der Front des Sportwagens etwas vom legendären McLaren F1 sehen, das Heck hingegen erinnert mit seinen großen Luftöffnungen und dem Flügel an den ebenfalls bereits eingestellten Lexus LFA.

Zwei Motorisierungen zur Auswahl

Wie das Autoportal "GT Spirit" berichtet, stellen die Macher des Aurelio - der erst 21-jährige Ingenieurstudent Kevin Factor und Brendan Aurelio, Besitzer von Facita Fibertech - zwei verschiedene Motorisierungen für den Sportwagen bereit. Zur Auswahl stehen ein recht veralteter Honda B-Motor, der in den 90er Jahren beispielsweise im Civic zum Einsatz kam, sowie ein Zweiliter-Turbomotor von Mitsubishi. Die erste Wahl für einen Supersportler sind beide eher nicht. Den Beweis, dass der Aurelio als "Supercar" bezeichnet wird, muss der Hersteller also noch antreten - Leistungsdaten oder Fahrwerte veröffentlichte er noch nicht. Immerhin: Der philippinische Hingucker wurde mit Fiberglas- und Kohlefaserkomponenten gefertigt.

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