Der Saleen S7 war lange einer der schärfsten Supersportwagen der USA. Doch damit ist jetzt Schluss: In den USA stehen die Rechte und Teile des Saleen S7 und anderen Fahrzeugen zur Versteigerung.

Der kalifornische Tuner Saleen legte im Jahr 2000 mit dem Saleen S7 auf dem amerikanischen Sportwagenmarkt los. Ein Supersportwagen im Stil der europäischen FIA-GT Rennserie, angefeuert von einem zwischen 558 und 760 PS starken Twinturbo-Motor, der auf einem Nascar-Aggregat basiert. In der stärksten Version beschleunigt der Saleen S7 laut Werk in 2,8 Sekunden auf 100 Stundenkilometer, die Spitze liegt bei 380 km/h. Trotz dieser beeindruckenden Werte fristete Saleen von Beginn an ein Nischendasein, das jetzt um ein weiteres Kapitel reicher ist.

Saleen-Ausverkauf geht in neue Runde

Das Auktionshaus GA Global Partners aus den USA bietet jetzt Rechte und Teile wie Prototypen und Produktionsschablonen der Saleen-Sportwagen S7, S7R und S5S Raptor an. Das Angebot umfasst unter anderem sechs fertige Rahmen-Konstruktionen und den S7-Nachfolger S5S Raptor. Das Einzige, was nicht in der Auktion inbegriffen ist, sind die Namensrechte von Saleen.

Saleen versucht schon seit einiger Zeit, eine Insolvenz abzuwenden. Das aktuelle Auktionsangebot hat allerdings nichts mit dem Hersteller selbst zu tun. Die veranschlagten Rechte und Teile gehören einem weiteren Besitzer, der diese bereits zuvor bei Saleen erworben hatte. Derjenige, der bei der anstehenden Saleen-Versteigerung also den Zuschlag erhält, darf sich zwar über einen praktisch kompletten Supersportwagenbausatz freuen, den "eigenen" Sportwagen aber nicht Saleen nennen. Ein Auktionspreis ist bisher nicht bekannt.

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