Eine vom Gebrauchtwagenportal "mobile.de" in Auftrag gegebene Studie untersucht die Fahrzeugwahl der Autokäufer mit Blick auf deren Beruf, Partei- oder vorhandenen Fußballclub-Sympathien - und fördert erstaunliche Ergebnisse zutage.

Es ist wohl doch nicht so, dass alle Ingenieure BMW und alle Lehrer Volvo fahren. Für "mobile.de" hat das Marktforschungsunternehmen Puls in einer Studie untersucht, welche Vorlieben verschiedene Berufsgruppen beim Autokauf haben. Und die Ergebnisse aus der repräsentativen Umfrage entsprechen nicht gerade den gängigen Klischees.

Faible für Volkswagen

Aus der Untersuchung geht hervor, dass gleich einige Berufsgruppen eine Marke besonders favorisieren, und das ist Volkswagen. Unter den CDU-Wählern, Grünen-Sympathisanten, Dortmund- oder Bayernfans ist VW die am häufigsten vertretene und damit gefahrene Marke. Überraschend ist jedoch auch Platz zwei: Opel. "Die Rüsselsheimer haben mit ihrer aktuellen Strategie und Modellpolitik wieder einen festen Platz in den Autoherzen der Nation eingenommen", sagt der Geschäftsführer der "mobile.de" GmbH, Malte Krüger.

Lokalpatriotismus spielt eine Rolle

Die Ränge nach dem Gesamtsieger VW sind allerdings unterschiedlich besetzt. CSU-Wähler beispielsweise zeigen sich lokalpatriotisch und setzen häufig auf die weiß-blaue Marke aus München sowie die Premiumfahrzeuge mit den vier Ringen. Während die Mehrheit der befragten Manager (15,4 Prozent) ebenfalls Audi fährt, ist die Berufsgruppe der Sozialarbeiter häufig mit einem Renault unterwegs (15,7 Prozent). Mehr als jeder zehnte Lehrer (11,2 Prozent) sitzt wiederum hinter dem Steuer eines Ford-Modells.

An der Studie haben insgesamt 15.220 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren teilgenommen. Alle Befragten haben zum Zeitpunkt der Umfrage (April 2015) in Deutschland gelebt. Was sich das Gebrauchtwagenportal von den Ergebnissen verspricht, wird nicht erwähnt. Möglicherweise geht es um die Möglichkeit, Werbeanzeigen optimaler platzieren zu können.

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