Gemeinsam mit der Türkischen Anstalt für Wissenschaft und Forschung (Tübitak) soll die angeschlagene Automarke Saab ein "Volksauto" für den türkischen Markt bauen.

Einhundert Arbeitsplätze soll die Kooperation zwischen dem schwedischen Autobauer und der Türkei schaffen. Ziel sei es, ein türkisches "Volksauto" zu bauen, das die Grundlage für die Entwicklung von Elektroautos bilden soll. Das Fahrzeug, das unter einer türkischen Marke vertrieben werden soll, baut technisch auf dem Saab 9-3 auf, ein Mittelklassemodell der Schweden.

Nevs seit 2012 Eigentümer von Saab

Das chinesische Konsortium Nevs hatte den schwedischen Autobauer nach mehreren Jahren Finanznot 2012 übernommen. Die Kooperation soll Saab helfen, zukünftig neue Elektroautos entwickeln zu können. "Ich bin sehr stolz auf diese strategische Kooperation", sagte Mattias Bergman, der Präsident von Nevs. "Mit der türkischen Konzentration auf Elektrofahrzeuge sehen wir dies als einen wichtigen Schritt, um Mobilität für eine nachhaltigere Zukunft zu schaffen".

Die Zusammenarbeit zwischen Saab und der Türkischen Anstalt für Wissenschaft und Forschung (Tübitak) hat bereits im Juni 2015 begonnen. Wann das Modell mit Elektroantrieb serienreif ist und ob es auch für den europäischen Markt angeboten wird, ist noch nicht bekannt.

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