Wie wird hierzulande die Zukunft auf den Straßen aussehen? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Frauenhofer-Institute IAO und FOKUS. Das zentrale Ergebnis: "Hochautomatisiertes Fahren auf Autobahnen wird bis 2020 technisch möglich sein."

Die Autoren der Studie "Hochautomatisiertes Fahren auf Autobahnen – Industriepolitische Schlussfolgerungen", die vom Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Auftrag gegeben wurde, betonen, dass die Autoindustrie mit Hochdruck an autonomen Fahrzeugen arbeite.

Hochautomatisierte Zukunft

Bis die autonomen Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen unterwegs sein werden, werde jedoch noch Zeit vergehen, da neben den technischen noch viele weitere Faktoren umgesetzt werden müssen. Insbesondere die rechtlichen Rahmenbedingungen würden eine große Herausforderung darstellen.

Die Fachleute rechnen damit, dass Deutschland, als einer der Marktführer in den Segmenten der Premium- und Oberklassenfahrzeuge, auch in puncto autonomes Fahren ein Leitanbieter sein wird. Die deutsche Automobilindustrie sei zudem führend, was Fahrerassistenzsysteme und damit verknüpfte Technologien angehe. Eine weitere Schlussfolgerung der Studie: Die Vielzahl an Patenten und Publikationen aus der hiesigen Autoindustrie macht Deutschland zu einem innovationsstarken Standort.

120.000 neue Arbeitsplätze

Die neuen Technologien versprechen zudem "große Chancen für Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland", so die Wissenschaftler, die für das Jahr 2025 am heimischen Standort eine Wertschöpfung in Höhe von 8,8 Milliarden Euro prognostizieren. Dies entspricht dem 16-Fachen der heutigen Wertschöpfung und würde rund 120.000 Arbeitsplätze schaffen.

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