An Silvester wird feuchtfröhlich und lautstark ins neue Jahr gefeiert. Bei Autobesitzern geht der Start ins neue Jahr aber auch immer mit der Befürchtung einher, dass dem wertvollen Wagen etwas passieren könnte.

Vielleicht auch geprägt durch zahlreiche Actionfilme, haben viele Autofahrer die Befürchtung, dass Raketen ihr Fahrzeug in Brand setzen könnten. Explosionen und Feuerbälle an Silvester? Nur am Himmel! "Kein Autofahrer muss während der Silvesternacht Angst um seinen Wagen haben", gibt der ADAC Entwarnung.

Versicherung übernimmt Schäden

Sofern die im Handel erhältlichen Böller und Raketen ordnungsgemäß verwendet werden, sollten keine größeren Schäden zu befürchten sein, so der Automobilclub. Der ADAC betont zudem, dass auch Cabriofahrer mit Stoffverdeck keine Angst vor vom Himmel fallenden Raketen zu haben brauchen. Selbst dann, wenn die Raketen auf das Fahrzeug geschossen werden und deren Treibsatz direkten Kontakt zum Auto hat, sei es "nahezu unmöglich", dass ein Wagen ausbrennt oder überhaupt Feuer fängt. Möglich sei jedoch, dass Scheiben kaputtgehen oder der Lack beschädigt wird. In solchen Fällen haftet in der Regel die Teilkasko des Verursachers.

Über Silvester in die Garage

Um das Risiko vor jeglichen Schäden zu minimieren, wird dennoch empfohlen, das Auto in der Silvesternacht in die Garage zu fahren. Wer keinen Platz zum Unterstellen hat, kann sich von Schmauchspuren und Kratzern mit einer Abdeckplane schützen. Steht auch kein privater Stellplatz zur Verfügung, dann wird der Wagen am besten in eine ruhige Seitenstraße kutschiert, sodass er die Silvesternacht abseits des Trubels verbringt.

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