Fußballer und ihre Autos sind eine Sache für sich. Das hat jüngst Real Madrids Stürmerstar James Rodriguez bewiesen. Der Kolumbianer flüchtete aus Angst vor einer Entführung mit bis zu 200 Sachen vor der Polizei.

Real Madrids Starstürmer James Rodriguez ist für seinen starken Fuß bekannt - jetzt allerdings auch für seinen starken Bleifuß. Wie die spanische Zeitung "AS" berichtet, war der Fußballprofi am vergangenen Freitag mit bis zu 200 km/h auf der Madrider Stadtautobahn M-40 unterwegs - erlaubt war aber nur Tempo 100. Als ein Polizeiwagen die Verfolgung aufnahm und Rodriguez zum Anhalten aufforderte, trat der Stürmer die Flucht an.

Flucht endet erst auf Trainingsgelände

Nach Angaben der "AS" hatten die Polizeibeamten den Fußballer bereits auf der Autobahn aufgefordert anzuhalten, der Starkicker reagierte darauf allerdings nicht, sondern setzte seine Rasertour unbeeindruckt fort. Erst auf dem Trainingsgelände von Real Madrid endete die Wahnsinnsfahrt. Kurios: Die Polizisten sollen erst nach einer ausgiebigen Diskussion mit dem Sicherheitspersonal zum Fußballprofi gelassen worden sein. Als Begründung für seine temporeiche Flucht vor den Beamten gab Rodriguez an, Angst vor einer Entführung gehabt zu haben. Die Polizisten waren in einem Zivilfahrzeug unterwegs. Vom Verein kam bisher keine Stellungnahme.

Dem kolumbianischen Starkicker droht jetzt neben einer hohen Geldstrafe zusätzlich ein Fahrverbot von bis zu vier Jahren. Zumindest theoretisch droht Rasern, die in Spanien das angegebene Tempolimit mit mehr als 80 km/h überschreiten, außerdem eine Haftstrafe von bis zu sechs Monaten.

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