Stark und schnell ist der Mercedes-AMG GT ohne Zweifel. Doch in seinem Segment kommt es auf Exklusivität an. Schwierig, wenn der gleiche Motor mit maximal 510 PS auch in einer C-Klasse arbeitet. Deshalb schmiedet Affalterbach an einem ganz heißen Eisen, wie neue Erlkönigbilder zeigen.

Kräftige Nüstern

Die riesigen Lufteinlässe und der mächtige Heckspoiler des Prototyps zeigen eine Nähe zur GT3-Version des AMG GT, die 2015 vorgestellt wurde. Sie weist anstelle des Vierliter-Biturbo-V8 der normalen Version den klassischen Achtzylinder-Sauger mit 6,2 Liter Hubraum auf.

Comeback der Black Series?

Dieser könnte auch eine Option für die straßenzugelassene Version des GT3 sein. Im Vorgängermodell SLS wurden Leistungen zwischen 571 und 631 PS erzielt. Mit diesem Spektrum würde man nicht nur den bislang stärksten GT in der S-Version übertreffen, sondern könnte auch den jüngst auf 580 PS erstarkten Porsche 911 Turbo S kontern. Noch offen ist der Name des Super-Sterns: Im Raum stehen GT-R oder wie einst beim SLS der Zusatz "Black Series". Näheres wird man wohl nicht vor dem zweiten Halbjahr 2016 erfahren.

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