Die Schlagzeilen rund um die Neuauflage der BBC-Show "Top Gear" nehmen kein Ende: Jetzt sorgt eine wilde Fahrt von Ken Block vor dem Buckingham Palast für einen Eklat.

Bei der Neuauflage der Autoshow "Top Gear" kommt es wiederholt zu Problemen bei den Dreharbeiten: Am letzten Wochenende war es Rallyefahrer und Driftikone Ken Block, der bei einer Vollgasfahrt durch die britische Hauptstadt mit seinem 850 PS starken Mustang für Empörung sorgte. Dabei sollte der Held aus den Gymkhana-Videos mit Co-Moderator Matt LeBlanc (bekannt aus "Friends") durch das abgesperrte London rasen und vor den bekanntesten Schauplätzen der Stadt einige Donuts drehen.

Reifenspuren vor dem Kriegsdenkmal

Dabei wurde nicht nur die Tower Bridge mit schwarzen Gummistreifen besudelt, auch nahe dem Buckingham Palast, vor der St.-Pauls-Kathedrale sowie im Regierungsviertel, nicht weit weg vom berühmten Kriegsdenkmal "The Cenotaph", malte die Vollgasfraktion schwarze Kreise auf den Asphalt. Besonders der letztgenannte Schauplatz sorgt jetzt für viel Ärger: Ein ehemaliger, britischer Armeeoffizier bezeichnete die Aktion in einer BBC-Radioshow als "unerhörte Respektlosigkeit".

Zwar entschuldigte sich der neue Hauptmoderator Chris Evans kurz darauf in seiner eigenen Radiosendung für die Vorfälle und versprach sogar, das Filmmaterial vor dem Denkmal in der Show nicht zu verwenden. Dennoch könnte auch die Polizeieskorte, die für die Absperrung der Londoner Innenstadt sorgte, weiteren Ärger bedeuten: Ein britisches Parlamentsmitglied deutete in der "Daily Mail" das Karriereende der Person an, die diesen Zirkus abgesegnet habe.

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