Die Kraftstoffpreise in deutschen Großstädten weisen zum Teil deutliche Unterschiede auf. Einen regionalen Trend lassen die neuesten Zahlen des ADAC aber nicht erkennen.

Wer in Wiesbaden an die Tankstelle fährt, wird so stark zur Kasse gebeten wie nirgendwo sonst in Deutschland. Das ergab eine aktuelle ADAC-Untersuchung der Kraftstoffpreise in den 16 deutschen Landeshauptstädten und den weiteren vier größten deutschen Städten Köln, Frankfurt, Dortmund und Essen. In Wiesbaden zahlen Kunden 1,527 Euro je Liter Super E10 und 1,411 Euro für die gleiche Menge Diesel.

Potsdam und Essen am günstigsten

Damit liegen zwischen Wiesbaden und den günstigsten Städten fast fünf Cent Preisunterschied. Super-Fahrer tanken in Potsdam mit 1,479 Euro je Liter E10 am günstigsten, während Diesel-Fahrer in Essen mit 1,366 Euro für einen Liter Diesel am besten wegkommen. Bei den günstigsten Super-Preisen folgen in der Liste Bremen (1,484 Euro), Stuttgart (1,485), Berlin und Essen (je 1,487). Diesel gibt es auch in Stuttgart (1,369), Dortmund (1,371), Bremen (1,372) und Erfurt (1,373) recht günstig.

Überraschend an der Untersuchung ist, dass es keinen eindeutigen regionalen Trend bei den Kraftstoffpreisen gibt. So liegt im Norden Bremen in beiden Kategorien weit vorne, während im 120 Kilometer entfernten Hamburg Diesel mit 1,383 Euro je Liter schon deutlich teurer ist. Die nördlichste Stadt der Untersuchung, Kiel, ist bei beiden Spritsorten weit am Ende der Tabelle.

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