Die Manipulationen beim Autopreis "Gelber Engel" brachten den Stein ins Rollen. Der ADAC, Deutschlands größter Automobilclub, kam in der Folge aus den Negativ-Schlagzeilen nicht mehr heraus. Köpfe in der Chefetage rollten und Mitglieder traten reihenweise aus. Nun will der Club der Image-Talfahrt ein Ende setzen. Eine Kampagne mit Millionen-Budget soll dabei helfen.

Alles auf Anfang beim ADAC: Berichten des "Handelsblatt" zufolge plant der Automobilclub einen Neustart mithilfe einer groß angelegten Imagekampagne. Ab Mitte Mai wolle man eine Reihe von TV- und Hörfunkspots schalten, schreibt die Zeitung. Diese sollen die Serviceleistungen des Clubs in den Fokus rücken und unterstreichen, wie sinnvoll Rat, Service und Hilfe beispielsweise im Pannenfall sind. Diese Maßnahme lässt sich der ADAC dem Bericht zufolge einen Millionenbetrag kosten.

ADAC gibt Millionen für das Image aus

Für die Umsetzung der Imagekampagne hat der Automobilclub laut "Handelsblatt" die Münchner Agentur Serviceplan engagiert, die unter anderem für Kampagnen von BMW, Lufthansa und Media Markt verantwortlich zeichnet. Ein Spot sei bereits produziert und werde nach der Hauptversammlung des ADAC Anfang Mai starten. Auf Anfrage von "Horizont.net" wollte der Automobilclub die Pläne rund um die Imagekampagne zwar weder bestätigen noch kommentieren. Ein solcher Schritt scheint nach dem Manipulationsskandal und dem damit verbundenen Mitgliederverlust allerdings nachvollziehbar.

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