Autofahrer mussten in den ersten drei Monaten 2014 nicht so viel Geld für ihren Pkw zahlen wie zur gleichen Zeit im vorherigen Jahr. Der sogenannte Autokosten-Index sank. Grund dafür: vor allem die niedrigeren Spritpreise.

Am Auto lag es von Januar bis März dieses Jahres nicht, dass die Menschen in Deutschland mehr Geld ausgeben mussten. Während die allgemeinen Lebenshaltungskosten in den ersten drei Monaten um ein Prozent gestiegen sind, musste für den Unterhalt eines Autos 0,5 Prozent weniger aufgewendet werden. Das liegt daran, dass der Preis für Benzin und Diesel aktuell 3,1 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres liegt. Das geht aus dem aktuellen Autokosten-Index von ADAC und Statistischem Bundesamt hervor.

Reparaturkosten sind gestiegen

Der Autokosten-Index wird alle drei Monate erstellt. Der Index, in dem sämtliche Kosten für Autos und Motorräder erfasst sind, liegt derzeit bei 105,5 Punkten, der Index für die Lebenshaltungskosten bei 106,7 Punkten. Im Jahr 2010 wurde die Basis für beide Indizes auf den Wert 100 gesetzt.

In den Autokosten-Index fallen neben den Spritpreisen auch die Anschaffungs- und Unterhaltungskosten hinein. Gegenüber dem Vorjahr sind die Preise für Neuwagen um 0,1 Prozent gesunken. Für Motorräder müssen die Kunden mittlerweile allerdings 1,4 Prozent mehr bezahlen. Auch die Kosten für Reparaturen (plus 2,4 Prozent), Ersatzteile und Zubehör (plus 0,6 Prozent) sowie Fahrschulen und Führerscheine (plus 1,4 Prozent) sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

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