Kaum ist Himmelfahrt überstanden, steht schon das nächste lange Wochenende vor der Tür. In einigen Bundesländern beginnen zu Pfingsten zudem kurze, in Bayern und Baden-Württemberg sogar zwei Wochen lange Schulferien. Insbesondere vom 6. bis zum 9. Juni kann es daher voll werden auf deutschen Autobahnen, warnt der ADAC.

Zu Pfingsten planen traditionell viele Familien einen Kurzurlaub oder einen Besuch bei den Verwandten. In diesem Jahr bietet sich das besonders an: In Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen haben Kinder zusätzlich zum Pfingstmontag auch noch am Dienstag, den 10. Juni, schulfrei. In Bayern und Baden-Württemberg dürfen sich Kinder sogar über zweiwöchige Pfingstferien freuen. Besonders voll wird es um Pfingsten daher wohl in Süddeutschland. Der ADAC rät Autofahrern aber allgemein, auf den zahlreichen Autobahnen des Landes sowie in Österreich und der Schweiz mehr Zeit einzuplanen.

Auf diesen Strecken ist das Staurisiko besonders hoch

Wer in Nord-Süd-Richtung oder von Süden Richtung Küste unterwegs ist, muss dem Automobilclub zufolge auf diesen Autobahnen mit zäh fließendem Verkehr oder Stau rechnen: A1 Köln - Bremen - Hamburg - Lübeck, A3 Frankfurt - Würzburg - Nürnberg, A5 Frankfurt - Karlsruhe - Basel, A7 Hamburg - Flensburg, A7 Hamburg - Hannover - Würzburg - Füssen, A9 Berlin - Nürnberg - München, A61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen, A81 Stuttgart - Singen, A93 Inntaldreieck - Kufstein, A95 München - Garmisch-Partenkirchen und auf der A99 Umfahrung München.

Quer durchs Land können Staus laut ADAC vor allem auf folgenden Autobahnen entstehen: A2 Dortmund - Hannover - Berlin, A4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden, A6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg, A8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg sowie auf der A24 Berlin - Hamburg. Zusätzlich behindern aktuell rund 300 Baustellen im Bundesgebiet den Verkehr.

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