Die Stauprognose des ADAC für das zweite Adventswochenende macht Lust auf vorweihnachtliche Ausflüge: "Adventsruhe auf den Autobahnen", schreibt Deutschlands größter Automobilklub in seiner Wochenendvorschau.

Auf den Fernstraßen müssen Autofahrer vom 4. bis 6. Dezember nur wenig Verkehr erwarten, so die Experten. Auf den Zufahrtsstraßen der Innenstädte kann es dagegen enger werden. Immer mehr Weihnachtsmärkte prägen das urbane Bild.

Autofans pilgern nach Essen

Für die christlichen Besuchermagnete stehen meist jedoch nicht genügend Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Der ADAC empfiehlt daher, das Auto am Stadtrand abzustellen oder gänzlich auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Ein hohes Verkehrsaufkommen wird am zweiten Adventswochenende in Essen erwartet. In der Ruhrpottmetropole endet am 6. Dezember die "Essen Motor Show", zu der Autofans in Massen pilgern werden. Es könne daher "auf den Rhein-Ruhr-Autobahnen sowie den Zufahrten zum Messegelände Essen etwas enger zugehen", so die Stauprognose des ADAC.

Flüchtlingskrise sorgt für Verzögerungen

Unabhängig von PS-Freaks und Glühweinjägern ist auf der A6 Heilbronn – Nürnberg zwischen Schnelldorf und dem Kreuz Feuchtwangen/Crailsheim kein Weiterkommen. Diese ist von Samstag, 20 Uhr, bis Sonntag, 6 Uhr wegen Bauarbeiten gesperrt.

Zu Verzögerungen könnte es außerdem durch das Winterwetter und damit einhergehenden Verkehrsbehinderungen kommen. Das gilt auch für das benachbarte Ausland, indem ansonsten beim ADAC ebenfalls eine freie Fahrt erwartet wird. An den Grenzen von Deutschland zu Österreich sowie Österreich zu Slowenien, Ungarn und der Slowakei beispielsweise ist allerdings mit starken Behinderungen zu rechnen. Grund ist die aktuelle Situation in der Flüchtlingskrise und die damit verbundenen Grenzkontrollen.

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