Rückkehr einer Legende: Alfa Romeo hat die Neuauflage seiner Giulia vorgestellt. Besonders die Top-Version der Mittelklasse-Limousine mit Ferrari-Motor hat es in sich: Sie will mit satten 510 PS BMW M3 und Co. die Rücklichter zeigen.

In diesem Jahr feiert Alfa Romeo sein 105-jähriges Jubiläum. Zur Feier beschenkt sich die zuletzt etwas angestaubte italienische Kultmarke selbst: mit einer neuen Giulia, die den Glanz vergangener Tage zurückbringen soll. Denn kaum ein anderes Modell wird derart mit der einst so ruhmreichen Geschichte des Herstellers verbunden. Um an alte Tugenden anzuknüpfen, lässt Alfa Romeo auch gleich eine Top-Variante los, die durchaus als rabiat einzustufen ist und es vor allem auf Audi, BMW und Mercedes und den US-Markt abgesehen hat.

Alfa Romeo Giulia: Auf der Überholspur

Unter der Haube des Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio verrichtet ein von Ferrari entwickeltes Sechszylinder-Turbotriebwerk seine Arbeit. Das Aggregat schickt imposante 510 PS an die Hinterachse - Tempo 100 ist nach 3,9 Sekunden erreicht. Entsprechend rustikal tritt die Giulia auch optisch auf: Dafür sorgen allein die Motorhaube und das Dach aus Kohlefaser, ein aktiver Frontspoiler, ziemlich ausgeprägte hintere Kotflügel sowie vier Endrohre. Die darunter angesiedelten Modelle der neuen Alfa Romeo Giulia, von denen es noch keine Bilder gibt, werden dagegen mit deutlich weniger Leistung auskommen.

Marktstart Anfang 2016

Um einen großen Kundenkreis anzusprechen, startet die Giulia Anfang 2016 mit einem breiten Motorenspektrum, darunter laut "auto motor und sport" Vierzylinder-Benziner (105 bis 240 PS) und mehrere Diesel (105 bis 350 PS). Genauere Angaben sind im Rahmen der Internationalen Automobil-Ausstellung 2015 (19. bis 27. September) in Frankfurt/Main zu erwarten. Dann dürften auch die Preise bekannt gegeben werden, die laut Experten-Schätzungen bei rund 35.000 Euro losgehen könnten.

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