Aston Martin unterzieht seinem kürzlich vorgestellten Vantage GT einem extremen Härtetest. Drei Exemplare sollen beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring (19. bis 24. Juni) in unterschiedlichen Klassen an den Start gehen. Den Gesamtsieg hofft der Hersteller aber mit einem V12 Vantage GT3 nach FIA-Reglement einfahren zu können.

Seit 2006 nutzt die britische Luxusmarke das anspruchsvolle Langstreckenrennen bereits, um ihre Produkte auf Herz und Nieren zu überprüfen. Deswegen gehen einige der Modelle auch nahezu serienmäßig an den Start. In diesem Jahr müssen unter anderem drei Aston Martin Vantage GT bzw. N430 (europäische Modellbezeichnung) dran glauben. Zwei der 436-PS-Boliden treten in der SP 8-Klasse für Fahrzeuge mit einem Hubraum von 4.000 bis 6.250 Kubikzentimetern an, ein weiteres Exemplar wurde entsprechend dem GT4-Reglement für die SP 10-Klasse modifiziert. Im Serienzustand sprintet der Brite in 4,8 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht maximal 305 km/h.

Aston Martin V12 Vantage GT3 soll den Sieg holen

"Das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring ist eines der am meisten herausfordernden Rennen der Welt", zitiert "Sportscar 365" John Gaw von Aston Martins Motorsportabteilung. "Aston Martin hat einen außergewöhnlichen 100-prozentigen Zieleinlauf-Rekord vorzuweisen und unser Ziel mit dem GT3 ist es nicht nur, diesen Rekord aufrechtzuerhalten, sondern alles für einen Sieg im Rennen zu geben", so der Rennsportverantwortliche weiter.

Der Aston Martin V12 Vantage GT3 tritt in der Top-Klasse SP 9 nach FIA-Reglement an und wird von einem 600 PS starken V12-Motor befeuert. Der Motor sitzt zugunsten einer optimalen Gewichtsverteilung hinter der Vorderachse und schickt seine Kraft an die Hinterräder. Vom 19. bis zum 22. Juni wird sich dann zeigen, ob der Brite den hohen Anforderungen gerecht werden kann.

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