Audi plant in den nächsten fünf Jahren 22 Milliarden Euro in die Entwicklung zu investieren - die größte finanzielle Investition in der Unternehmensgeschichte des Ingolstädter Autobauers überhaupt.

Wie Audi bekannt gab, will die VW-Tochter bis zum Jahre 2018 ganze 22 Milliarden Euro in neue Modelle, Innovationen und den Produktionsverbund investieren. Allein 16 Milliarden Euro sollen in die Sparte Sachinvestitionen fließen. Die restlichen sechs Milliarden Euro möchte Audi in die Entwicklung stecken. Darunter fallen nicht nur neue Modelle und alternative Antriebskonzepte, sondern auch sparsamere und somit umweltfreundlichere Motoren auf Basis der bereits bestehenden Palette an Aggregaten. Erklärtes Ziel des Herstellers ist es, einerseits sämtliche Emissions-Vorgaben zu erfüllen, andererseits das Angebot von derzeit 49 Modellen auf 60 im Jahr 2020 zu vergrößern.

Zahlreiche Neuheiten in  2014

Den Anfang im neuen Jahr machen der Audi A3 Sportback e-tron sowie der Audi A3 Sportback g-tron. Der 204 PS starke e-tron ist der erste Kompaktwagen mit Hybrid-Antrieb im Premiumsegment. Der Ingolstädter soll auf einen Verbrauch von nur 1,5 Litern pro 100 Kilometer sowie eine Reichweite von 940 Kilometern kommen. Die Preise dürften bei rund 37.000 Euro beginnen.

Wesentlich günstiger und ab rund 26.000 Euro erhältlich ist der 110 PS starke g-tron, der über einen Erdgasantrieb verfügt. Den Verbrauch beziffert Audi auf 3,5 Kilogramm Gas auf 100 Kilometern, die Reichweite im reinen Gasbetrieb auf 400 Kilometer.

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