Am Montag veröffentlichte die Tuningschmiede Prior Design eine Meldung der etwas anderen Art. Gegenstand der News: ein Audi R8. Doch dieser wurde nicht extrem veredelt oder technisch aufgemotzt, sondern angeblich von einem Angestellten des Hotel Paris in Monaco ruiniert - zumindest sein wertvolles Nappaleder im Innenraum.

Wer sich in einem Luxushotel einmietet, dem wird vermutlich auch ein Parkservice für den eigenen Luxusschlitten angeboten. Darauf hat die Tuningfirma, die mit einem veredelten Audi R8 nach Monaco reiste, nach eigenen Angaben aber ausdrücklich verzichtet. Laut Pressemitteilung untersagten sie dem Hotel Paris, den getunten Sportwagen zu fahren. Ob diese Information bei einem Hotelangestellten nicht ankam oder er sich der Anordnung widersetzte, ist nicht klar - jedenfalls wollte er den Audi R8 einparken, und das wurde ihm zum Verhängnis.

Hotelangestellter erleidet Bandscheibenvorfall im Audi R8

Als er sich hinters Steuer des selbstverständlich tiefergelegten 510-PS-Boliden setzen will, erleidet der Mann einen Bandscheibenvorfall. Unfähig, sich zu bewegen, geschweige denn auszusteigen, alarmiert der Angestellte die örtlichen Rettungskräfte. Ein Riesenaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Sanitätern rückt an, um dem Mann zu helfen. Mit einem speziellen Rettungskorsett für Rückenverletzte gelingt es den Helfern, den Angestellten aus dem Fahrzeug zu hieven. Er kommt ins Krankenhaus.

Wie es dem Hotelangestellten mittlerweile geht, ist nicht bekannt. Bekannt ist allerdings, dass das Interieur des Audi R8 bei der Rettungsaktion stark beschädigt wurde. Prior Design schätzt die Kosten für die Reparatur auf rund 10.000 Euro und fordert diese vom Hotel Paris ein. Das weigert sich allerdings, die Kosten zu tragen - Streit ist also vorprogrammiert.

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