Der Gewinner des 24-Stunden-Rennens in Le Mans heißt wie in den drei Jahren zuvor: Audi Sport Team Joest. Gleich zwei der drei gestarteten Audi R18 e-Tron quattro fuhren aufs Treppchen und bescherten dem Hersteller den mittlerweile siebten Doppelsieg in der Königsklasse. Besonders enttäuschend fiel der heiß erwartete Wiedereinstieg von Porsche ins Langstreckenrennen aus.

Mit dem Deutschen André Lotterer, dem Franzosen Benoit Tréluyer und dem Schweizer Marcel Fässler standen in Le Mans 2014 dieselben drei Audi-Piloten auf dem Treppchen wie schon in den Jahren 2011 und 2012. Ihre Teamkollegen, die Vorjahressieger um Loïc Duval, fuhren nach dem schweren Unfall des Franzosen im Training noch überraschend auf den zweiten Platz. Für Audi ist das der mittlerweile 13. Triumph in der Königsklasse des Langstreckenrennens sowie der siebte Doppelerfolg.

Favorit Toyota und Herausforderer Porsche mit Problemen

Zwar blieben auch die triumphierenden Audi-Prototypen nicht von technischen Problemen verschont - beide Autos benötigten einen neuen Turbolader während des Rennens -, doch die Konkurrenz traf es härter. Der lange Zeit führende Toyota TS0440 fiel aufgrund von Elektronikproblemen in der Nacht aus, Porsche hatte bei seinem 919 Hybrid hauptsächlich mit Bremsproblemen zu kämpfen. Die hochkomplexe Technik erwies sich im anspruchsvollen 24-Stunden-Rennen als noch nicht ausgereift - keiner der Porsche-Prototypen kam ins Ziel.

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