Ein im Wohnzimmer geparktes Auto, ein Autodieb, der betrunken das gestohlene Fahrzeug zurückgibt, und ziemlich merkwürdiger Vandalismus - auch im April war wieder einmal viel los auf den Straßen. Das sind die kuriosesten Meldungen des Monats.

Tatort: Gummersbach. Vergehen: Falschparken mit fatalen Folgen. Eine 81-jährige Autofahrerin verwechselte das Gas- mit dem Bremspedal - und flog mit ihrem Pkw eine drei Meter tiefe Grundstücksböschung hinab in das Wohnzimmer einer Parterrewohnung. Glücklicherweise kam bei dem Parkunfall niemand zu schaden. Für das demolierte Wohnzimmer sollen laut Polizeiangaben allerdings rund 12.000 Euro anfallen.

41 Jahre ohne Lappen unterwegs

Beim nunmehr sechsten Blitzer-Marathon in Nordrhein-Westfalen ging den Ordnungshütern ein besonderer Fisch ins Netz. Die Polizei erwischte in Bochum einen 73-jährigen Autofahrer, der minimal zu schnell unterwegs war. Soweit nichts Besonderes - allerdings stellte sich bei der anschließenden Überprüfung der Personalien heraus, dass der Mann seit sage und schreibe 41 Jahren ohne Lappen unterwegs war. Das wurde auch höchste Zeit, dass der Rentner erwischt wurde.

Betrunkener Dieb stellt sich

In vino veritas - im Wein liegt die Wahrheit. Diesen Ausspruch hat ein Autodieb in Aachen einmal mehr bestätigt. Nachdem der 52-Jährige den Pkw eines Bekannten entwendet, eine Spritztour durch ganz Deutschland unternommen und dem Auto die eine oder andere Beule und Schramme verpasst hatte, stellte er sich schließlich der Polizei – in betrunkenem Zustand mit 2,3 Promille.

Fahrerflüchtiger verliert Kennzeichen

Ebenfalls betrunken war ein 18-jähriger Autofahrer in Nideggen unterwegs. Während der Fahrt rammte er zwei Zäune und begann dann Fahrerflucht. Blöd nur, dass der Fahrer dabei seine Stoßstange mitsamt Kennzeichen verlor. Die Polizei hatte also leichtes Spiel, den Flüchtigen auszumachen.

Kurioser Vandalismus

Zwar nicht in Deutschland passiert, dafür aber mit deutscher Auto-Beteiligung: In San Francisco wurden mehrere Smart-Modelle einfach umgeworfen - offenbar mit reiner Manneskraft. Ob der Vandalismus lediglich eine Art sportliche Betätigung sein sollte, da die kleinen Autos recht leicht umzukippen sind, oder sich hinter den Aktionen eine gezielte Kampagne verbirgt, ist noch unklar. Smart-Fahrer sind auf jeden Fall vorgewarnt.

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