Was haben James Bond und Louis de Funès gemeinsam? Beide spielten in einigen ihrer Filme an der Seite eines Mini Moke und verhalfen dem Strandauto aus den 60er- und 70er-Jahren damit zu noch größerer Berühmtheit. Jetzt plant ein eigens dafür gegründetes Unternehmen, die australische Firma Moke International, eine Neuauflage des legendären Strand-Buggys.

Simple Technik, wenig Ausstattung und der kleine Preis machten den Mini Moke in den Sechzigern und Siebzigern zum praktischen Strandauto für jedermann. Nun soll der puristische Buggy erneut entstehen, allerdings nicht mehr unter der Marke Mini, von der beim ursprünglichen Moke Motor, Getriebe und Aufhängung stammten. Statt Mini-Tochter BMW will das neu gegründete Unternehmen Moke International die Neuauflage auf den Markt bringen. In der zweiten Hälfte 2014 soll es so weit sein.

Nicht viel dran am Mini Moke

Rein äußerlich wird der neue Mini Moke nahezu als Kopie des legendären Klassikers vom Band laufen. Der Hersteller behält das klotzige Design ebenso bei wie die puristische Ausstattung. Dach und Türen suchen Interessenten auch bei der Neuauflage des rund drei Meter langen Strandautos vergebens. In der Basisversion kommt der Mini Moke zudem als Zweisitzer daher, eine zweite Sitzreihe ist aber optional erhältlich.

Neu sind hingegen der Airbag auf der Beifahrerseite sowie die Sicherheitsgurte vorne - ein bisschen geht man also doch mit der Zeit. Auf der Fahrerseite stellt das Retro-Lenkrad allerdings nicht genügend Platz für einen Airbag zur Verfügung.

Mit 50 PS auf 110 km/h

Neu ist auch der Antrieb: ein 1,0-Liter-Benziner mit 50 PS. Dieser ermöglicht eine Spitzengeschwindigkeit von 110 km/h. Wirklich alltagstauglich ist das nicht, aber das will der Mini Moke auch gar nicht sein. Strandtauglich ist er hingegen schon, weswegen er 2014 auch zuerst in Australien, Thailand, auf den Seychellen und in Mauritius erhältlich sein wird.

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