In diesem Jahr wird es noch härter, noch schneller und noch spannender: Die Rallye Dakar 2014 startete am vergangenen Wochenende in Argentinien. Die erste Etappe konnte überraschend der Portugiese Carlos Sousa im Haval für sich entscheiden. Doch bis zum 18. Januar, wenn die waghalsigen Piloten nach 9.374 Kilometern in Chile ankommen, kann noch viel passieren.

Mit der 35. Ausgabe der Rallye Dakar nimmt das Jahr 2014 gleich zu Beginn rasant an Fahrt auf. Vom 5. bis zum 18. Januar legen 151 Autos, 174 Motorräder, 71 Trucks und 41 Quads rund 9.000 Kilometer lange Strecken zwischen Argentinien und Chile durch unwegsames und herausforderndes Gelände zurück. Die Ausfallquote liegt Jahr für Jahr bei weit mehr als 50 Prozent. Wer am 18. Januar ins Ziel kommt, darf sich also automatisch als Gewinner fühlen.

Erste Etappe: Portugiese siegt, Vorjahressieger wird Sechster

Die erste Etappe am 5. Januar führte mehr als 800 Kilometer durch die Länder Argentinien, Bolivien und Chile. Als Sieger fuhr der Portugiese Carlos Sousa in seinem Haval ins Ziel und sorgte somit für eine echte Überraschung. Er verwies gleich drei Piloten des deutschen X-Raid-Teams in ihren Mini All4 Racing auf die Plätze. Der beste deutsche Teilnehmer am Sonntag war Timo Gottschalk, Co-Pilot des zweifachen Rallye-Weltmeisters Carlos Sainz im Red-Bull-Buggy.

Rallye-Legende und Titelverteidiger Stéphane Peterhansel schloss die erste Etappe der Rallye Dakar 2014 in seinem Mini All4 Racing als Sechster ab. Er kam 4:21 Minuten nach dem Etappensieger Sousa ins Ziel.

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