Die Rückrufwelle in den USA hat jetzt auch BMW erfasst: Der Premiumhersteller beordert auf freiwilliger Basis mehr als 150.000 Auto zurück. Der Grund: Lose Bolzen könnten einen Motorschaden verursachen.

Die technischen Probleme der großen Autobauer scheinen nicht abreißen zu wollen. Nach den Millionen-Rückrufen von GM und Toyota sowie weiteren Rückrufaktionen von Mazda, Ford und Chrysler in den vergangenen Wochen hat es jetzt auch BMW in den Staaten erwischt. Betroffen sind rund 156.000 Autos zahlreicher Baureihen, die zwischen 2010 und 2012 vom Band liefen, berichtet unter anderem der "Focus". Bei den Modellen könnten sich Bolzen lösen und zu einem Motorschaden führen.

Freiwillige Rückrufaktion

Wie es heißt, könnten die Besitzer des Autos ihren Wagen weiterfahren. Sobald auf dem Armaturenbrett allerdings ein Warnsignal zur Überprüfung des Motors erscheint, sollten die Kunden umgehend eine BMW-Werkstatt aufsuchen. Der deutsche Hersteller betont laut dem "Focus", dass es sich bei dem Rückruf um eine freiwillige Aktion handelt.

Für BMW ist es bereits die zweite große Rückrufaktion in 2014: Bereits Anfang April beorderte der Konzern in China mehr als 230.00 Autos zurück. Generell scheint das laufende Jahr ein neues Negativ-Rekordjahr zu werden, was die Zahl der zurückgerufenen Fahrzeuge anbelangt. Vor wenigen Tagen gab Toyota bekannt, weltweit bei 6,5 Millionen Autos nachbessern zu müssen - der bislang größte Rückruf des Jahres.

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