BMW lässt seinen Über-M4 von der Leine. Auf der Tokyo Motor Show Ende Oktober präsentieren die Münchner den auf 700 Exemplare limitierten BMW M4 GTS, der noch schneller und sportlicher als das Serienmodell sein wird.

Der BMW M4 GTS geht, wie soll es auch anders sein, auf das Konto des werkseigenen Tuners M GmbH. Und damit ja keine Missverständnisse aufkommen, preisen die Münchner ihren neuen Spitzensportwagen direkt für den Rennstreckeneinsatz an. Kein Wunder, tritt der M4 GTS doch das Erbe des rabiaten M3 GTS (2010/2011) an. Zahlreiche Modifikationen, mehr Leistung und weniger Gewicht sollen am Potenzial des M4 GTS keine Zweifel aufkommen lassen.

BMW M4 GTS mit 500 PS und 305 km/h in der Spitze

Bereits optisch verspricht der M4 GTS jede Menge Sportsgeist. Eine neue Frontschürze inklusive verstellbarem Carbon-Splitter, ein neuer, ebenfalls verstellbarer Heckspoiler, ein optimiertes Sportfahrwerk und nicht zuletzt die ultrascharfen orange-farbenen Leichtmetallfelgen (vorne 19 Zoll, hinten 20 Zoll) machen Lust auf einen Ausflug auf die Piste. Dank konsequentem Einsatz von Carbon und superleichtem Aluminium hat der M4 in der GTS-Version obendrein abgespeckt und kommt im Leerzustand auf ein beeindruckendes Leistungsgewicht von drei Kilogramm pro PS.

Natürlich hat BMW auch an der Leistung des GTS geschraubt. Der Dreiliter-Reihensechszylinder-Turbomotor leistet in der Sportversion glatte 500 PS und ein maximales Drehmoment von 600 Newtonmeter. Ein Serien-M4 kommt auf 431 Pferdestärken. Noch beeindruckender wird das ungewöhnliche Werkstuning beim Blick auf die Fahrwerte. Tempo 100 erreicht der M4 GTS bereits nach 3,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt erst bei 305 km/h an - dann greift die elektronisch Abregelung.

Limitierte Auflage zum saftigen Preis

Seine offizielle Premiere wird der BMW M4 GTS auf der Tokyo Motor Show 2015 (29. Oktober bis 8. November) feiern. Zum Händler rollt die auf 700 Stück streng limitierte Sonderedition dann voraussichtlich im März 2016. Laut "Autobild" soll ein Exemplar dann ab 142.600 Euro zu haben sein - das wäre doppelt so viel wie ein ziviler M4 kostet (ab 72.500 Euro).

Dafür darf sich der erlesene Kreis der zukünftigen Besitzer aber auch im Innenraum über jede Menge Racing-Luxus freuen. Superleichte Carbon-Schalensitze, reichlich Alcantara-Leder und Dreipunkt-Sicherheitsgurte sind nur ein paar Beispiele der Innenausstattung. Beim optional bestellbaren Clubsport-Paket sind außerdem ein Überrollkäfig, Sechspunkt-Sicherheitsgurte und ein Feuerlöscher mit an Bord.

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