"Grün ist das neue Gold", jubeln die Autobauer von Chevrolet: Der neue Volt ist als "Green Car Of The Year 2016" ausgezeichnet worden. Der gefragte Umweltpreis wird seit 2005 vom US-Magazin "Green Car Journal" im Rahmen der Los Angeles Auto Show vergeben. Das US-Auto beerbt damit Vorjahressieger BMW i3.

Es ist zum ersten Mal, dass ein Fahrzeug den Preis für zwei seiner Modellgenerationen erhält. Der Vorgänger des aktuellen Volt hatte den Titel bereits vor fünf Jahren ergattert. "Das ist bemerkenswert angesichts der untersuchten Marken und Modelle. Der Chevrolet Volt war schon im Wettbewerb 2011 herausragend und führt diese Rolle fort", so Ron Cogan, Herausgeber und Verleger des "Green Car Journal".

Bestes Gesamtpaket

Der Chevrolet Volt sei rundum optimiert, heißt es in der Begründung der Jury, die sich nicht nur am "elegant-sportlichen Design" erfreut. Insbesondere der neue, leistungsstärkere Elektromotor mit innovativen Batterien überzeugte. Der 1,5-Liter-Motor ermöglicht eine Gesamtreichweite von 675 km. Im reinen Batteriebetrieb kann der Volt eine Distanz bis zu 85 Kilometer zurücklegen.

In die Top-5 schafften es zudem drei Asiaten. Unter den Finalisten waren unter anderem der Honda Civic, der Toyota Prius und der Hyundai Sonata. Einziger deutscher Finalist: der Audi A3 e-tron.

Weg zum Green Car of the Year

Die Finalisten wurden zuvor von den Journalisten des Magazins ausgewählt und geprüft. Zum Auswahlprozess gehört unter anderem die Analyse von Antrieben, Technologien, Leistungsmerkmalen, Emissionszertifikaten und dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Aus den fünf besten Umweltschutzvorreitern bestimmte dann eine Jury per Mehrheitsentscheid, wer als goldener Sieger ausgezeichnet wird. Zu den finalen Entscheidungsträgern gehören unter anderem Talkshowlegende Jay Leno und der Filmproduzent und Umweltaktivist Jean-Michel Cousteau.

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