VW steht in der Gunst deutscher Autofahrer weiter ganz oben. Zu dieser und anderen Erkenntnissen kommt die Aral-Studie 2013, eine Untersuchung, die seit mittlerweile zehn Jahren das Kaufinteresse der deutschen hinsichtlich verschiedener Hersteller und Fahrzeugkonzepte erforscht.

Aral-Studie 2013: Frauen werden kauflustiger

Trotz schwächelnder Wirtschaft in vielen europäischen Ländern bleibt die Auto-Kauflaune der Deutschen nahezu ungetrübt. Laut Aral-Studie 2013 planen 26 Prozent der Befragten, sich innerhalb der nächsten 18 Monate einen Neu-, Jahres- oder Gebrauchtwagen anzuschaffen. Dabei steigen insbesondere die Gebrauchtwagen in der Gunst der Käufer, während das Interesse an Neu- und Jahreswagen in den letzten zwei Jahren leicht gesunken ist. Außerdem zeichnet sich ein geschlechterspezifischer Trend ab: Haben 2011 noch 23 Prozent der Frauen angegeben, sich in den nächsten 18 Monaten ein Auto zu kaufen, waren es 2013 schon 26 Prozent. Bei den Männern sank der Anteil der Kaufwilligen von 28 auf 26 Prozent.

VW seit zehn Jahren die beliebteste Automarke der Deutschen

Wenig Überraschendes ergab die Frage nach der beliebtesten Automarke der Deutschen. In der Aral-Studie 2013 konnte sich VW nun zum zehnten Mal infolge an die Spitze der Beliebtheitsskala setzen. Denn 18 Prozent der Studienteilnehmer bekundeten Interesse am Kauf eines VW-Modells. Platz zwei konnte sich Opel mit zehn Prozentpunkten sichern, Rang drei eroberte Ford mit acht Prozent der Stimmen. Die deutschen Premiummarken Audi, BMW und Mercedes schafften es mit jeweils sieben Prozent nicht auf das Treppchen der Aral-Studie 2013.

Kombi erstmals beliebter als Limousine

Bei der Karosserieform gab es dann allerdings doch eine Überraschung. Erstmals löste der Kombi die Limousine auf der Beliebtheitsskala ab. 28 Prozent der Befragten würden sich aktuell für einen Kombi entscheiden, nur noch 25 Prozent für eine Limousine. Das stärkste Plus verzeichneten die Kleinwagen: Während 2011 nur 17 Prozent der Deutschen ein solches Fahrzeug kaufen wollten, sind es aktuell laut Aral-Studie 2013 schon 27 Prozent.

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