Bisher zeichnete Jeep sich nicht gerade für besonders umweltfreundliche Fahrzeuge aus. Doch das soll sich ändern. Die US-Amerikaner scheinen die Zeichen der Zeit erkannt zu haben und setzten künftig auf effizientere Antriebe - zumindest beim Wrangler.

Weniger Gewicht, weniger Kraftstoffverbrauch, mehr Innovation - diese Ziele gibt Jeep-Chef Mike Manley für die nächste Generation des Wrangler aus. So berichtet es das Autportal "Edmunds". Im Rahmen eines Chrysler Presse-Events hat sich Mike Manley über zukünftige Projekte geäußert. Der Fokus von Jeep scheint demnach ganz klar auf effizienteren Fahrzeugen zu liegen. Auch, weil es der Gesetzgeber verlangt.

Der aktuelle Jeep Wrangler mit 3,6-Liter-V6-Aggregat verbraucht elf Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 256 Gramm je Kilometer, beziehungsweise rund 418 Gramm je Meile. Die US-Umweltbehörde EPA will den CO2-Ausstoß für Autohersteller bis 2025 sukzessive begrenzen. Durchschnittlich dürfen Pkw dann nur noch 250 Gramm CO2 ausstoßen - je Meile. Ein ehrgeiziges Ziel für Jeep.

Der Wrangler ist überlebenswichtig für Jeep

Laut Mike Manley arbeiten die Entwickler bei Jeep bereits mit Hochdruck an effizienteren Motoren für den Wrangler. "Wir haben eine Menge Experten, die sich dem Projekt widmen", berichtete der Jeep-Chef. Die Modelle des Jahrgangs 2018, die ab 2017 erhältlich sein werden, sollen bereits mit den umweltfreundlicheren Aggregaten ausgestattet werden.

"Wir müssen sehr innovativ sein, was den nächsten Wrangler betrifft, weil wir sichergehen müssen, dass das Auto für die Zukunft gerüstet ist", sagte der Jeep-Boss laut "Edmunds". Der Wrangler sei schließlich überlebenswichtig für die gesamte Marke.

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