Das Magazin "Automobil Industrie" hat berichtet, dass FiatChrysler aufgrund schwacher Absatzzahlen das Produktionsende der Dodge Viper vorziehen will. In zwei Jahren soll bereits das Aus für die giftige US-Sportwagenlegende kommen.

Die Dodge Viper ist seit 23 Jahren das brutalste, was der amerikanische Sportwagenmarkt zu bieten hat. Genauso lange macht die Viper ihrem Namen auch alle Ehre, denn so giftig wie das namensgebende Reptil sind auch die Fahreigenschaften des Supersportwagens. Den Absatzzahlen hat das allerdings weniger gut getan und genau deshalb soll sich FiatChrysler dafür entschieden haben, die Produktion der Dodge Viper in zwei Jahren und nach 25 Jahren Bauzeit endgültig einzustellen.

Dodge Viper - das Aus zum 25-jährigen Jubiläum

Seit ihrer Premiere 1992 gilt die Dodge Viper als unberechenbarer Supersportwagen, dem es auch nach 23 Jahren immer noch an Alltagstauglichkeit fehlt, dafür aber nicht an Power. Seit Produktionsbeginn wird der US-Dampfhammer von einem V10-Motor mit unglaublichen 8,4 Liter Hubraum angefeuert. Über die Jahre wurde der Motor lediglich weiterentwickelt. Zu Beginn leistete das Triebwerk bereits 408 PS und ein maximales Drehmoment von 664 Newtonmeter. Der aktuelle Serienantrieb (seit 2012) kommt inzwischen auf gewaltige 650 PS und ein maximales Drehmoment von 814 Newtonmetern. Die Höchstgeschwindigkeit liegt jenseits der 300-km/h-Marke.

Der Haken: Die Dodge Viper war schon immer ein Nischenprodukt und konnte mit den Performancewerten der europäischen Sportwagenkonkurrenz noch nie mithalten. Da half auch der vergleichsweise moderate Preis von rund 140.000 Euro (in Deutschland) nicht weiter. 2014 wurden weltweit lediglich 760 Stück verkauft - zu wenig für FiatChrysler. Die Viper sei nicht mehr rentabel. Ein Nachfolger soll deshalb nicht in Planung sein.

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