Autodesigner Henrik Fisker meldet sich mit einem neuen Supersportwagen zurück. Der spektakulär gestaltete Force 1 V10 feiert seine Premiere auf der Detroit Auto Show 2016, leistet rund 755 PS und soll in einer exklusiven Kleinserie entstehen.

Nachdem Henrik Fisker bei Aston Martin als Designer ausgestiegen ist und sein E-Projekt Fisker Karma mehr oder weniger floppte, will der begnadete Autodesigner mit der neuen Edelschmiede VLF Automotive und dem Supersportwagen Force 1 V10 zurück ins Business. Auf der Detroit Auto Show (NAIAS) wird der Bolide erstmals der Öffentlichkeit vorgeführt. Bizarr: Derzeit befindet sich Fisker noch in einem Rechtstreit mit seinem alten Arbeitgeber Aston Martin. Der Vorwurf: Die britische Sportwagenschmiede hätte das Design des Force 1 V10 für den Aston Martin DB10 genutzt.

Supersportwagen mit Rennsport-Know-how

Entwickelt wurde der Force 1 V10 gemeinsam mit dem US-amerikanischen Rennfahrer Ben Keating. Als Basis diente die Sportwagenlegende Dodge Viper. Die komplett aus Kohlefaser entwickelte Karosserie zeigt sich im klassischen Fisker-Design - extrem knackig und mit zahlreichen Ecken, Kanten und Lüftungsschlitzen sowie dem typischen "Fischmaul" als Kühlergrill.

Der Flitzer misst 4,55 Meter in der Länge, 2,02 Meter in der Breite und 1,24 Meter in der Höhe. Das Leergewicht beträgt 1.538 Kilogramm. Gerollt wird auf mächtigen 21-Zoll-Felgen. Der Innenraum präsentiert sich ebenfalls extrem edel und sportlich: Leder und Alcantara, wohin das Auge auch blickt. Champagnerflaschenhalter dienen als besonderes Gimmick.

V10-Motor sorgt für Vortrieb

Angetrieben wird der Force 1 V10 von einem 8,4-Liter-Zehnzylindermotor mit rund 755 PS. Das maximale Drehmoment soll bei gewaltigen 928 Newtonmetern liegen. Für den Sprint auf 60 Meilen pro Stunde (ca. 96 km/h) benötigt der Force 1 laut Hersteller glatte drei Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 350 km/h angegeben. Serienmäßig verfügt der Supersportwagen über ein manuelles Sechsganggetriebe, auf Wunsch ist auch eine Sechsgang-Automatik mit Schaltpaddles am Lenkrad verfügbar.

Der VLF Automotive Force 1 V10 soll zunächst in einer limitierten Stückzahl von 50 Exemplaren entstehen und für 268.500 US-Dollar (rund 247.000 Euro) exklusiv über den US-Händler Ben Keating’s Viper Exchange angeboten werden. Der Produktionsstart ist für April 2016 angekündigt. Die Auslieferung der ersten Fahrzeuge soll im dritten Quartal des Jahres starten.

Weitere Themen
VLF Automotive Force 1 V10: Neuer Supersportwagen von Henrik Fisker