Ein Jahr nach der Studie präsentiert US-Autobauer Lincoln auf der NAIAS 2016 die Serienversion seiner neuen alten Premium-Limousine Continental. Der Blick der Amis richtet sich dabei auf die obere Mittelklasse von Audi, BMW und Mercedes.

Auf der Detroit Auto Show (NAIAS) 2015 gehörte das Lincoln Continental Concept zu den Highlights der Messe. In diesem Jahr steht die Serienversion am Stand des amerikanischen Premium-Herstellers. Zuletzt lief ein Lincoln Continental im Jahr 2002 vom Band, rund 14 Jahre später feiert die Luxuslimousine nun ihr Comeback und tritt damit gegen die europäische Konkurrenz um den Audi A6, den BMW 5er und die Mercedes E-Klasse an.

Komfort auf die amerikanische Art und Weise

Beim Karosseriedesign bleibt der neue Continental der Konzeptstudie treu - allerdings in leicht abgespeckter Version. Auf den ersten Blick erinnert der Ami an seinen britischen Namensvetter Bentley Continental. Der Innenraum präsentiert sich dagegen typisch amerikanisch. Viel Leder, Holzintarsien, Alu und reichlich Kunststoff erwecken nur einen müden Luxuscharakter. Dafür zeigt sich das Design des Interieurs von einer modernen, zeitgemäßen Seite. Die Sitze verfügen über eine Beinstütze und auf Wunsch über eine Klima- und Massagefunktion. Ein neu entwickeltes Sync-3-Infotainmentsystem übernimmt die multimedialen Aufgaben.

Angetrieben wird der Lincoln Continental vorerst von einem 3,0 Liter großen V6-Biturbo mit 400 PS, der seine Kraft an alle vier Räder schickt. Zu einem späteren Zeitpunkt sind zusätzlich eine Hybrid-Variante sowie weitere V6-Motoren geplant. Ab Herbst 2016 wird der neue Lincoln Continental zu einem Einstiegspreis von rund 50.000 US-Dollar (ca. 46.000 Euro) in den USA ausgeliefert. Einen offiziellen Termin für eine Markeinführung in Europa gibt es bisher nicht.

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