Auch 2016 zeigt sich die Initiative "Tune it safe" wieder auf der Essen Motor Show: In diesem Jahr darf Tuner Wolf Racing am Ford Mustang GT Hand anlegen. Herausgekommen ist ein regelkonform getuntes Muscle Car, das deutlich schärfer als die Serie daherkommt und mit vielen Details begeistert.

Wer sein Auto modifiziert, muss nicht selten mit prüfenden Blicken bei der Polizeikontrolle rechnen. Dass es auch anders geht, will die Initiative "Tune it safe" zeigen: Tuner Wolf Racing durfte sich dazu am derzeit meistverkauften Sportwagen Deutschlands verausgaben: dem Ford Mustang GT. Der V8-Ami begeistert schon serienmäßig mit 421 PS, Heckantrieb, Handschaltung sowie einem ehrlichen und echten Achtzylinder-Sound. Diese gute Basis nutzte Wolf, um aus dem Ponycar ein regelrechtes Polizei-Rennpferd zu kreieren – und das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen.

Polizei-Mustang mit 455 PS

Besonders ins Auge sticht zunächst das komplette Aerodynamik-Bodykit mit dickem Diffusor am Heck und blau foliertem Spoilerschwert an der Front. Auf der Kofferraumklappe thront ein mächtiger Spoiler für zusätzlichen Abtrieb. 20-Zoll-Leichtmetallfelgen drehen sich satt in den Radhäusern – ein Gewindefahrwerk lässt die Karosserie näher an den Asphalt rücken. Und dennoch nur so tief, dass eben nichts schleift.

Auch der Motor erhält eine Kraftkur von Wolf Racing: 455 PS holt der Tuner aus dem 5,0 Liter großen Aggregat heraus. Sonorer Sound kommt aus einer neuen Abgasanlage – natürlich voll zulassungsfähig. Die gesamte Folierung des Autos entspricht einem echten Streifenwagen. Sogar an die Blinklichter auf dem Dach sowie im Kühlergrill wurde gedacht. Über den Preis des angebrachten Tunings ist bisher nichts bekannt.

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Den hält keiner an: Ford Mustang GT "Tune it safe" auf der Essen Motor Show