Ferrari muss gleich zwei Baureihen in die Werkstätten zurückrufen. Beim 488 GTB und beim California T besteht jeweils erhöhtes Brandrisiko.

Wenn bei italienischen Sportwagen vom Schlage eines Ferrari 488 GTB und California T die Rede von feurigem Temperament ist, dann ist damit in der Regel die Performance auf der Straße gemeint und nicht das Brandrisiko. Letzteres trifft aber derzeit auf beide Modelle zu, weshalb die Italiener jetzt in den USA in die Werkstätten zurückgerufen oder erst später ausgeliefert werden.

Benzin kann sich im Motorraum entzünden

Insgesamt müssen in den USA 185 Ferrari California T zurück in die Werkstätten. Den Grund dafür lieferte die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA: Bei den Fahrzeugen kann es vorkommen, dass die Kraftstoffpumpe nicht korrekt mit der Benzinleitung verbunden ist. Infolge kann Kraftstoff in den Motorraum spritzen und sich dort entzünden.

Da der California T eine abgeschwächte Version des 3,9-Liter-V8-Twinturbo aus dem Ferrari 488 GTB nutzt, rufen die Italiener nun auch den rassigen Mittelmotorsportwagen zurück, um für die nötige Sicherheit zu garantieren. Beim 488 GTB sind vorerst 119 bereits ausgelieferte Modelle vom Rückruf betroffen. Die restlichen Fahrzeuge sollen noch vor ihrer geplanten Auslieferung kontrolliert werden.

Was das Brandrisiko angeht, reihen sich 488 GTB und California T damit in eine lange Historie bei Ferrari ein. Bereits beim Vorgänger, dem Ferrari 458 Italia, mussten aller Fahrzeuge wegen erhöhter Feuergefahr zurück in die Werkstatt.

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