2014 bleibt das Jahr der Rückrufe. Nach General Motors und Toyota beordern jetzt Ford und Fiat-Chrysler im großen Stil Fahrzeuge in die Werkstätten zurück. Deutsche Autofahrer sind jedoch kaum betroffen.

780.000 Autos ruft der Konzern Fiat-Chrysler laut "Bild" zurück. An den Modellen Dodge Grand Caravan und Chrysler Town & Country der Baujahre 2010 bis 2014 bestehe Brandgefahr aufgrund eines defekten Fensterhebers. In mehreren Fällen hätten sich Kunden gemeldet, die eine Überhitzung des Schalters festgestellt haben. In Deutschland müssen 2.079 Autos zurück in die Werkstätten.

Keine europäischen Ford-Modelle betroffen

Fast genauso viele Autos wie der Konkurrent ruft Ford zurück - 750.000 Escape und C-Max-Hybrid müssen überprüft werden. Wegen eines Softwarefehlers könnten die Airbags in den Fahrzeugen nicht funktionieren. Außerdem gebe es Probleme mit der Türverriegelung, sodass sich die Tür während der Fahrt öffnen könnte. In Europa sollen keine Ford-Autos von diesen Problemen betroffen sein.

Seit Anfang des Jahres hat sich die Zahl der weltweit zurückgerufenen Pkw offiziell auf mehr als 18 Millionen summiert. Stefan Bratzel, Chef des Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach, sagte "Spiegel Online" bereits Ende April, dass 2014 wohl ein Rekordjahr in Sachen Rückrufe wird.

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