Eigentlich unfassbar, was sich Monat für Monat auf den deutschen Straßen abspielt. Im März 2014 sorgten unter anderem ein Drohnenangriff und eine gesprengte Radarfalle für Aufsehen.

Als Autofahrer ist man ja auf viele Eventualitäten vorbereitet - aber definitiv nicht auf einen Drohnenangriff der etwas anderen Art. Genau das ist einer 63-Jährigen in Itzstedt nahe Hamburg passiert. Der Flugkörper stammt von einem Ingenieurbüro und sollte zwecks Vermessung Fotos von einer Kreuzung machen. Als der "Pilot" die ferngesteuerte Drohne landen wollte, kam es zum Malheur: Die Drohne stürzte ab und demolierte das Dach der Autofahrerin. Wie es heißt, sei eine Windböe daran Schuld gewesen.

Attentat auf ungeliebten "Super-Blitzer"

Radarfallen dürften beim hiesigen Autofahrer auf der Beliebtheitsskala ganz weit unten stehen. Den Unmut eines Unbekannten bekam nun ein Blitzer auf der B 95 in Espenhain Richtung Leipzig zu spüren: Er wurde offenbar durch Feuerwerkskörper in die Luft gesprengt. Genützt hat es dem Täter nichts, sofern er zuvor geblitzt wurde: Die Fotos werden per Funk direkt an die Leitstelle des Herstellers übermittelt. Dass ausgerechnet diese Radarfalle dran glauben musste, kommt nicht von ungefähr: Das Gerät war überaus erfolgreich und machte bereits in den ersten Stunden nach der Installation hunderte Schnappschüsse von Rasern.

Liebesspiel führt zu Unfall

Kurios war auch ein Vorfall in Konstanz. Ein Pärchen genehmigte sich auf einem Parkplatz ein Schäferstündchen. Ärgerlicherweise löste sich dabei die Handbremse - oder aber die Kupplung wurde betätigt. Die Folge: Der Wagen rollte zehn Meter rückwärts und prallte gegen einen anderen Wagen. Die Beteiligten kamen mit einem Schrecken davon. Das nächste Mal dürfte das Pärchen wohl das Schlafzimmer bevorzugen.

Frisierte Renn-Mofa rast auf 90 km/h

Auch wenn es verboten ist, Jugendliche peppen immer wieder ihre Mofas auf. Aber gleich auf 90 km/h? So geschehen in Borken. Die Polizei stoppte einen 16-Jährigen, der deutlich zu schnell unterwegs war. Eigentlich ist der Motorroller bauartbedingt nur 25 Stundenkilometer schnell. Für den Fahrer hat das Tuning ein übles Nachspiel - denn er war außerdem ohne Führerschein unterwegs.

Rollende Zeitbombe mit Selbstbau-Tank

Dass die Niederländer auf Wohnmobile abfahren, ist bekannt. Ein auswanderungswilliger Holländer (Ziel: Schweden) hat es allerdings maßlos übertrieben: Der 36-Jährige war auf der Emslandautobahn bei Weene in einem umgebauten Mercedes-Transporter unterwegs, als ihn die Polizei kurz hinter der Grenze stoppte. Der Transporter war völlig überladen, die Reifen profillos. Zudem entdeckten die Ordnungshüter einen 200-Liter-Dieseltank Marke Eigenbau, der über einen Gartenschlauch mit dem Fahrzeug verbunden war. Doch das Beste: Der Fahrer zog auf einem durchgerosteten Anhänger auch noch einen Traktor hinter sich her.

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