Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) warnt in einer aktuellen Mitteilung vor den Auswirkungen von übermäßigem Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen und die damit einhergehenden Risiken für deren Sicherheit im Straßenverkehr.

Laut BASt besteht die größte Gefahr für Kinder und Jugendliche in der sogenannten Rauschmobilität. Die Minderjährigen konsumieren schon in jungen Jahren erhebliche Mengen an Alkohol. Viele erleben bereits im Alter von 15 Jahren erste Rauschzustände. Das Problem: Meistens wird nicht zuhause getrunken, sondern an einem anderen Ort. Die Rückfahrt unter Alkoholeinfluss sei daher ein erhebliches Risiko für die Sicherheit im Straßenverkehr.

Schon vor dem Führerschein ein Problem

Das Problem, dass die BASt in diesem Verhalten sieht: Wenn sich die Jugendlichen bereits im heranwachsenden Alter an Alkohol im Straßenverkehr gewöhnen, bestehe eine deutlich größere Gefahr, dass sie sich auch nach dem Führerscheinerwerb alkoholisiert hinters Steuer setzen. Jugendliche sollte daher bereits frühzeitig an gezielt ausgerichteten Präventionsstrategien teilnehmen, empfiehlt die Bundesanstalt für Straßenwesen.

Neben Expertenmeinungen bezieht sich die BASt auch auf die Aussage der Jugendlichen selbst. 65 Prozent der Befragten unter 18 Jahren gaben an, schon einmal übermäßig stark alkoholisiert im Straßenverkehr unterwegs gewesen zu sein. Ein Viertel der Befragten ist dabei schon einmal in eine brenzlige Situation gekommen – jede achte Person war bereits in einem Unfall unter Alkoholeinfluss verwickelt. Besonders hoch sei das Risiko für junge Fußgänger und Fahrradfahrer.

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