Mit dem Ferrari GTC4Lusso feiert auf dem Genfer Autosalon 2016 der Nachfolger des Shooting Brake Ferrari FF seine Premiere. Abgesehen von der geschärften Optik hat der italienische 2+2-Sitzer auch mehr Leistung und eine neue Hinterradlenkung zu bieten.

Der neue Ferrari GTC4Lusso löst noch in diesem Jahr den Shooting Brake Ferrari FF ab. Die Neuauflage hat neben einem neuen Namen, der sich an den historischen Modellen der 1960er-Jahre orientiert, auch ein deutlich harmonischeres Design zu bieten. Der gesamte Aufbau verläuft jetzt flacher und dynamischer, die neu gestaltete Frontschürze erinnert an den Ferrari F12Berlinetta, am Heck sitzen zukünftig vier anstelle von zwei Rundleuchten. Komplett aufgeräumt und mit einem 10,25-Zoll-HD-Display ausgestattet, präsentiert sich auch der Innenraum. Sein offizielles Debüt wird der Ferrari GTC4Lusso vom 3. bis zum 13. März 2016 auf dem Genfer Autosalon geben.

Ferrari GTC4Lusso mit mehr Leistung und Hinterradlenkung

Der Ferrari FF wurde seit 2011 produziert und von einem 6,3 Liter großen V12-Motor mit 660 PS angetrieben. Die Tempo-100-Marke knackt der ausgediente Shooting Brake nach nur 3,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 335 km/h. Der Nachfolger setzt auf dasselbe Aggregat. In der Neuauflage leistet der V12 allerdings 690 PS und der Sprint auf 100 km/h geht drei Zehntelsekunden schneller vonstatten. Die Höchstgeschwindigkeit bleibt mit 335 Stundenkilometern unverändert.

Von seinem Vorgänger übernimmt der GTC4Lusso außerdem den stark hecklastig ausgelegten Allradantrieb, der auch bei schlechten Witterungsbedingungen dank elektronischem Sperrdifferenzial für sichere Fahreigenschaften sorgen soll. Neu ist in dieser Kombination eine innovative Hinterradlenkung zur Verbesserung des Handlings. Wie viel der neue Ferrari GTC4Lusso kosten wird, haben die Italiener noch nicht bekannt gegeben. Für den Vorgänger FF wurden mindestens 258.000 Euro fällig.

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