Supersportwagenschmiede Pagani hat ein neues Monster: Der Huayra BC wird erstmals auf dem Genfer Autosalon vorgestellt und stellt alle bisherigen Renner des Herstellers aus Norditalien in den Schatten.

Dass Pagani ein Faible für Superlative hat, ist den meisten Sportwagenfans wohlbekannt. Jetzt bringen die italienischen Entwickler um Horacio Pagani aber eine neue Ausbaustufe des Huayra an den Start, die der Hypercar-Konkurrenz zeigen soll, wo der Hammer hängt. 800 PS und über 1.000 Newtonmeter Drehmoment stemmt der doppelt aufgeladene V12 im neuen Huayra BC. Das sechs Liter große Triebwerk stammt aus dem Hause AMG und sorgt im heckgetriebenen Pagani für furiose Fahrleistungen. Geschaltet wird sequenziell in sieben Stufen.

Erster Pagani-Kunde ist Namenspate

Das Kürzel "BC" bezieht sich auf den ersten Kunden, dem der Hersteller ein Fahrzeug verkaufte. Sportwagenenthusiast Benny Caiola gönnte sich 1999 einen der edlen Renner und soll ihn in einem Brief an die Entwickler als den "Michelangelo der Automobilindustrie" bezeichnet haben.

Der nur 1.218 Kilogramm leichte Huayra BC (130 Kilo weniger als der normale Huayra) fährt eine ganze Armada an Spoilern, Lufteinlässen und Flügelchen auf, um den Bodenkontakt zu halten. Auffälligstes Teil am Wagen: der gigantische Diffusor am Heck, über dem ein noch gewaltigerer Heckspoiler seinen Platz findet.

Der Preis ist heiß?

Die genauen Fahrleistungen des Hyper-Renners sind bisher nicht bekannt – die Tachoskalierung geht zumindest einmal bis 415 km/h. Gleiches gilt für den Preis: Obwohl über einen satten, siebenstelligen Betrag spekuliert wird, gibt es noch keine offiziellen Angaben dazu.

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