Ford lässt dem Kompakt-SUV Kuga ein umfangreiches Facelift angedeihen und räumt im Cockpit ordentlich auf: Weniger Knöpfe und ein verbessertes Infotainment sollen SUV-Kunden überzeugen.

Der Ford Kuga erhält nach vier Jahren Bauzeit eine umfangreiche Modellpflege, die neben einer frischen Optik mit neuen Scheinwerfern an Front und Heck (gegen Aufpreis sind nun multifunktionale Xenon-Strahler erhältlich) auch im Innenraum aufräumt: Das Cockpit mit weniger Schaltern und Knöpfen soll für eine bessere Bedienbarkeit sorgen. Auch mit an Bord: das neue Infotainment SYNC 3 mit acht Zoll großem Display und schnellerem Rechner. Ebenfalls neu: ein beheizbares Lenkrad und die elektronische Handbremse.

Ford Kuga: neuer Spardiesel mit 120 PS

Ein neu erhältlicher Dieselmotor schöpft aus 1,5 Liter Hubraum solide 120 PS und soll dabei nur 4,4 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Mit optionalem Allradantrieb erhöht sich dieser Wert auf immer noch bescheidene 5,2 Liter. Ebenfalls verfügbar: ein Zweiliter-Selbstzünder mit 150 oder 180 PS sowie der 1,5-Liter-Turbobenziner mit 120, 150 oder 182 PS.

Darüber hinaus kann der neue Ford Kuga selbstständig in Parklücken manövrieren und warnt beim Ausparken vor kreuzendem Verkehr. Die Notbremsfunktion "Active City Stop" soll nun noch besser reagieren. Nettes Feature: Der Zweitschlüssel lässt sich programmieren, sodass beispielsweise die Höchstgeschwindigkeit begrenzt wird oder sich Sicherheitssysteme wie das ESP nicht mehr abschalten lassen. Preise für den neuen Kuga hat Ford bisher noch nicht bekannt gegeben. Während die Markteinführung für Anfang 2017 geplant sein soll, wird sich der frische Kuga schon auf dem Genfer Autosalon (3. bis 13. März 2016) dem Publikum präsentieren.

Weitere Themen
Großes Facelift für den Ford Kuga: geänderte Optik und ein neuer Diesel