Gepanzerte Staatskarossen haben bei Mercedes-Benz Tradition. Der neue Mercedes-Maybach S 600 Guard setzt diese fort: Mit einer noch nie erreichten Schutzstufe für Zivilfahrzeuge soll er höchste Sicherheit bieten.

Es ist wohl der Panzerwagen unter den Flaggschiffen: Der Mercedes-Maybach S 600 Guard erfüllt eine noch nie erreichte Schutzstufe für zivile Fahrzeuge und soll so selbst Sturmgewehren und Granaten standhalten. Das Fahrzeug erreicht die nach dem Kürzel "VR10" benannte Schutzklasse und soll Staatsoberhäupter, Wirtschaftsführer und alle anderen, die sich den Maybach leisten können, sicher an ihr Ziel bringen.

Hoher ballistischer Schutz

Dabei soll sich die schwer gepanzerte Limousine äußerlich nur unwesentlich von einem Serien-Maybach unterscheiden – ein Kriterium, das schon bei der Entwicklung des neuen S 600 Guard höchste Priorität hatte. Spezialstahl in den Hohlräumen, hochfeste Sicherheitsscheiben mit Polykarbonat-Beschichtungen sowie Überlappungssysteme bei Materialübergängen sollen perfekten Schutz für die Insassen bieten, ohne den Mercedes-Maybach besonders auffällig zu machen. Die neuartige, komplette Panzerung des Fahrzeugbodens bezeichnet der Hersteller als einmalig in diesem Segment.

Sonderschutz-Benz kostet eine halbe Million

So viel Sicherheit lassen sich die Schwaben gut bezahlen: Der gut fünfeinhalb Meter lange S 600 Guard kostet exklusive Steuer 470.000 Euro. Ebenfalls in Stuttgart erhältlich: Die G-Klasse (G 500 Guard) und der GLE als Sonderschutzfahrzeuge.

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