Brachiales Leistungsdoping: Mercedes-Experte Brabus impft der C-Klasse unanständige 630 Pferdestärken ein und verpasst dem Schwaben zudem sportliche Carbon-Teile für eine aggressivere Optik.

Brabus kann es einfach nicht lassen und knöpft sich anlässlich des Genfer Autosalons 2016 einen ohnehin schon gut aufgestellten Mercedes-AMG C 63 S vor. Damit die Zahl im Modellnamen mit einer Null mehr auch Programm ist, schraubt der Tuner die serienmäßigen 510 PS aus dem 4,0-Liter-Achtzylinder auf 630 Pferdestärken in die Höhe. Die Leistungsspritze soll sich entsprechend auf die Fahrwerte auswirken: Tempo 100 ist nach nur 3,8 Sekunden erreicht, in der Spitze rennt die gepimpte C-Klasse 320 km/h schnell. Generiert wird die zusätzliche Power hauptsächlich über ein Zusatzsteuergerät und neue Turbolader. Gehör verschafft sich der Stuttgarter über eine Edelstahl-Sportabgasanlage mit Klappensteuerung.

Mercedes C-Klasse macht auf dicke Hose

Auch die Optik des Mercedes-AMG C 63 S schärft Brabus nach: Ein Frontspoiler für den vorderen Stoßfänger, Carbon-Blenden für die seitlichen Lufteinlässe in der Frontschürze. Carbon-Aufsätze an beiden vorderen Kotflügeln und ein Carbon-Heckspoiler lassen die C-Klasse deutlich angriffslustiger erscheinen. Außerdem verbaut der Veredler einen Heckschürzeneinsatz sowie einen Diffusor und stellt den bereits ab Werk getunten Benz auf neue 20-Zöller. Außerdem stehen in der Optionsliste ein neues Sportfahrwerk und zahlreiche Aufwertungen des Interieurs. Mutmaßlicher Kostenpunkt für das Komplettpaket mitsamt Basisfahrzeug: über 200.000 Euro.

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