Mit dem 1.000 PS starken Hypercar Apollo Arrow meldet sich die ehemalige Sportwagenschmiede Gumpert aus Thüringen auf dem Genfer Autosalon 2016 unter neuem Namen zurück. Das Comeback fällt in jedem Fall gewaltig aus.

Die deutsche Sportwagenmanufaktur Gumpert machte einst mit dem rabiaten Supersportwagen Apollo auf sich aufmerksam, musste 2014 allerdings Insolvenz anmelden. Knapp zwei Jahre später steht hinter dem Thüringer Unternehmen ein millionenschweres Konsortium aus China, das die Marke unter dem Namen Apollo wiederbelebt. Auf dem Genfer Autosalon 2016 steht mit dem Apollo Arrow nun das neueste Projekt – ein ultrastarkes Supercar mit 1.000 PS und rennstreckentauglichem Design. Gleichzeitig wird ein alter Bekannter präsentiert.

Apollo Arrow feiert fulminantes Debüt

An spektakulärem Design fehlt es dem Mittelmotor-Rennsportgeschoss Apollo Arrow definitiv nicht: Flügeltüren, eine aerodynamisch ausgefeilte Aluminium-Carbon-Karosserie, 21-Zoll-Räder, ein mächtiger Heckflügel und ein gewaltiger Diffusor sind nur einige der Merkmale. Der Arrow strahlt förmlich Aggressivität und Kraft aus. Bei einer Länge von 4,89 Metern, einer Breite von 1,99 Metern und einer Höhe von 1,22 Metern soll der Bolide außerdem unter 1.300 Kilogramm wiegen.

Als Antrieb nutzt der Apollo Arrow einen 4,0 Liter großen TwinTurbo-V8, der atemberaubende 1.000 PS freisetzt. Eine Urgewalt, die die Rennsportflunder in 2,9 Sekunden auf 100 Sachen brettern lassen soll. Tempo 200 liegt laut Hersteller bereits nach 8,8 Sekunden an. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 360 km/h angegeben, die Schaltvorgänge erfolgen über ein sequentielles Siebenganggetriebe mit Schaltpaddeln am Lenkrad. Serienmäßig mit an Bord: ein an- und abschaltbares Traction-Control-System (ASR). Auf Wunsch ist auch eine Launch Control erhältlich.

Comeback am Rande: der Apollo N

Nebenbei wurde aber auch der alte Gumpert Apollo nicht komplett eingestampft, sondern rundum erneuert. Als Apollo N steht die alte Rennsportflunder mit einem monströsen, feststehenden Heckflügel ebenfalls am Messestand in Genf. Unter der Haube gibt im neuen Alten ein 4,2 Liter großer V8-TwinTurbo den Ton an, der für bis zu 800 PS gut sein soll.

Preise hat Apollo für seine beiden Supersportwagen keine genannt, ebenso wenig wie einen offiziellen Markteinführungstermin.

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