Mit dem Sondermodell Chevrolet Corvette Grand Sport präsentieren die Amis auf dem Genfer Autosalon eine spezielle und besonders heiß gemachte, rennpistentaugliche Variante ihrer Sportwagenikone.

Wem eine Chevrolet Corvette Z06 zu teuer und vielleicht auch zu radikal ist, die Serienversion C7 Stingray aber zu lahm, der kann künftig auf das Performance-Modell Corvette Grand Sport zurückgreifen. Überraschend für ein Sportmodell: In Sachen Leistung hat Chevrolet keine Schippe draufgelegt. Die Corvette Grand Sport nutzt den serienmäßigen 6,2-Liter-V8 mit 466 PS aus der zivilen Corvette C7. Dafür haben die Ingenieure Fahrwerk und Karosserie so weit optimiert, dass Hobby-Rennfahrer voll auf ihre Kosten kommen dürften.

Chevrolet Corvette Grand Sport: Bereit für die Kurvenhatz

Die Modifikationen am Chassis und dem Kühlsystem sowie die Performance-Ausstattung hat die Corvette Grand Sport vom brachialen Topmodell Z06 übernommen. Dazu gehören unter anderem eine Carbon-Keramik-Bremsanlage von Brembo, Sportreifen vom Typ "Michelin Sport Cup 2" und ein umfangreiches Aerodynamik-Paket. Die speziellen "Grand Sport"-Leichtmetallfelgen messen vorne 19, hinten 20 Zoll und finden in den neuen, dezent verbreiterten Radkästen ihren Platz. Ein Sperrdifferenzial soll dafür sorgen, dass die Kraft an den Hinterrädern nicht in Rauch aufgeht, überarbeitete Stabilisatoren die Straßenlage verbessern.

Für den Gangwechsel zeichnet entweder ein manuelles Siebengang-Getriebe oder auf Wunsch eine Achtgang-Automatik mit Schaltpaddles am Lenkrad verantwortlich. Die Corvette Grand Sport soll im September 2016 als Coupé und auch als Cabrio auf den Markt kommen. Preise hat Chevrolet bisher keine genannt.

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