Bei all den Sportwagenneuheiten auf dem Genfer Autosalon 2016 wäre ein Bolide am Stand von Lamborghini fast untergegangen: der messerscharfe Huracán LP610-4 Avio – eine Huldigung der Luftfahrt.

Fest steht: Die Stars vom Genfer Autosalon sind dieses Jahr ganz eindeutig der Bugatti Chiron und der Lamborghini Centenario. Doch Lamborghini hat noch einen weiteren sehenswerten Flitzer im Messe-Showroom stehen. Nämlich das auf lediglich 250 Exemplare limitierte Sondermodell Huracán LP610-4 Avio. Nicht nur der Zusatzname in der Modellbezeichnung, auch viele Ausstattungselemente sollen die Errungenschaften der Luftfahrt in Ehren halten, da sich der Autobauer seit jeher bei der Entwicklung seiner Wagen von Jagdflugzeugen inspirieren lässt.

Lamborghini Huracán LP610-4 Avio: Feine Details

Merkmale des Avio sind neben fünf verschiedenen Karosseriefarben ("Grigio Falco", "Blu Grifo", "Grigio Nibbio", "Grigio Vulcano" und "Verde Turbine") kontrastierende Lackierungen des Frontspoilers, der Außenspiegelkappen und des oberen Teils der Seitenschwellerverkleidungen in Weiß oder Grau. Auf der Motorhaube und dem Dach findet sich außerdem ein Doppelstreifen. Das Logo "L63" an den Türverkleidungen verweist auf das Gründungsjahr des Herstellers: 1963. Der Innenraum ist geprägt von einem digitalen Kombiinstrument, einer Mittelkonsole im Flugzeugcockpit-Look und einer roten Kappe über dem Starterknopf.

Motorseitig verfügt der Lamborghini Huracán LP610-4 Avio wie das Serienmodell über einen 5,2-Liter-V10 mit 610 PS, der die italienische Flunder in 3,2 Sekunden auf Tempo 100 katapultiert. In der Spitze sind über 325 km/h möglich. Was das Sondermodell kosten soll, ist nicht bekannt. Der zivile Huracán startet preislich bei rund 200.000 Euro.

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Hommage an die Luftfahrt: Das Sondermodell Lamborghini Huracán LP610-4 Avio